Moby Dick (1956)

John Hustons Moby Dick ist sicher keine Verfilmung, die einfach die literarische Vorlage abfilmt – glücklicherweise, so bleiben uns lange Abschnitte voll wissenswerter Details über den Walfang erspart (das aktuelle Mediabook liefert da ein wenig Stoff nach). Huston nahm dafür das Publikum des Jahres 1956 mit in Details des Lebens auf einem Walfänger, dafür nimmt sich der Film dann schon Zeit. Langweilig wird das aus zwei Gründen nie: Die Spannung bleibt trotz allem weit oben, denn neben der Jagd auf den weißen Wal liegt auch immer Meuterei als Möglichkeit in der Luft. Und es ist alles so atemberaubend schön anzusehen, man möchte jedes einzelne Bild dieses Films gerne als Gemälde in einer Galerie betrachten. Allein die Anfangsszene in der Walfängerkapelle, in der Orson Welles als Priester von einer schiffsförmigen Kanzel predigt, ist so wunderschön und beglückend, man weiß gar nicht wohin mit seiner Ehrfurcht.

Und dann Gregory Peck als Ahab, den man in der ersten halben Stunde gar nicht zu Gesicht bekommt, und der jede Szene nur durch In-die-Ferne-Starren dominieren kann. Das ist großes Abenteuerkino, mit atemberaubenden Spezialeffekten von der Waljagd, vor allem aber natürlich ein Kino des inneren Konflikts, der moralischen Selbstüberhöhung und Bestrafung durch das gottähnliche Titeltier.

Diese Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.

War Cat – Angel of Vengeance (1987)

Tina Davenport zieht in die alte Berghütte ihres verstorbenen Vaters, um ein Buch über ihn zu schreiben. Außerhalb der kleinen Ortschaft hat sich allerdings eine Gruppe von Survival-Fanatikern niedergelassen, die sich mit Waffen und Vorräten versehen – nicht eben die psychisch stabilsten Gesellen. Einer von ihnen, Manny, versucht mehrfach, Tina zu belästigen. Als die Gruppe einen Konflikt mit einer Gruppe Motorradfahrer gewaltsam auflöst, fallen alle Hemmungen: Manny nimmt neben einer anderen Frau auch Tina gefangen. Dem Subgenre gemäß folgt auf Rape dann Revenge: In den Bergen rund um das Lager nimmt sich Tina, die alle für leichte Beute halten, bei einer Menschenjagd einen nach dem anderen die Männer vor. Regisseur Ted V. Mikels ist nicht unbedingt für Zurückhaltung bekannt, aber in diesem routiniert, wenn auch dramaturgisch eigenwillig abgedrehten Streifen werden die Vergewaltigungen glücklicherweise ausgeblendet. Dafür geht es bei der Gewalt so explizit zu, dass der Film bis 2012 auch in geschnittener Fassung noch indiziert wurde. Nun gibt es den Film aus dem Jahr 1987 als Uncut-Version in wenig aufregender Bild- und Tonqualität; die Referenzen auf z.B. „Rambo“ sind aber gleichwohl überdeutlich. Leider ist das der einzige Film, an dem Hauptdarstellerin Jannina Poynter mitgewirkt hat; ihre Dynamik würde man doch gerne noch öfter sehen.

Diese Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.

Galaxina (1980)

An Bord des Polizeikreuzers Nr. 308 „Infinity“ ist die Arbeitsmotivation nicht eben besonders hoch. Hinter einem Felsbrocken versteckt lauert man auf vorbeizischende Raumschiffe wie Polizeiautos auf Raser in amerikanischen Highway-Komödien. Alles ist Parodie und atmet die stets leicht sexistische Humoristik seiner Zeit: Galaxina kommt, ein billigst produziertes Kleinod, direkt aus dem Jahr 1980 zu uns, nimmt alles aufs Korn, was das Sci-Fi-Kino der vorhergehenden Jahrzehnte so zu bieten hatte und einiges vorweg, das noch kommen sollte. Kapitän Cornelius Butt(!) spricht dauernd in sein Logbuch oder zwingt seine Offiziere zu elaborierten Abendessensimulationen (es gibt Nährpillen), die Form des Raumschiffs, die dem Vernehmen nach an eine Topinambur erinnern soll, evoziert de facto allerdings einen Penis. Es werden Wortspiele en gros gedroppt, die eklektische Musikauswahl bringt ein ironisches Highlight nach dem anderen, es tauchen Anspielungen auf Star Trek, Alien (in direktem Bezug auf eine bestimmte Essensszene), 2001 und viele andere Filme auf, von Barbarella zu schweigen: Die Titelfigur Galaxina ist eine Androidin, die von der rein männlichen Besatzung stets wolllüstig begafft wird – die erste Hauptrolle für Dorothy Stratten, die mehr wollte als Playboy-Model sein und mit 20 Jahren von ihrem Ehemann ermordet wurde.

Zwischendurch besucht die Crew ein in Sachen Lebensformen sehr diverses intergalaktisches Bordell, das Wild-West-Feeling ausstrahlt – man drehte in Kulissen, die für ein Western-Filmprojekt bereits bezahlt und aufgebaut waren. So gibt es als „Cantina“-Szene für die Star Wars-Enthusiast_innen das Interieur eines Western-Saloons, in dem es Menschenteile zu essen gibt und sich ein Setdesigner mit großer Freude an Wortspielen austoben durfte (inkl. „Tasty Tastebuds“ und „Knuckle Sandwich“). Wahrhaft mehrdimensionaler Quatsch höherer Ordnung.

Diese Kritik ist in kürzerer Form zuerst in der Deadline erschienen.

The Evil – Die Macht des Bösen (1978)

Ein Reha-Zentrum für Drogenabhängige einrichten in einem Haus, das direkt oben auf einem erloschenen Vulkan errichtet wurde – what could possibly go wrong? Dabei sind es nicht irdische Naturgewalten, die dem Psychologie-Professor und seinen Helfern zusetzen, sondern ganz andere Mächte. Gus Trikonis hat hier 1978 eine Haunted-House-Variation mit vielen klappenden Fensterläden, sphärischen Klängen und wahlweise blutigen oder elektrischen Todesarten zusammengestellt. Ein Abzählreim als Gruselgeschichte: Während die Figuren noch darüber streiten, ob es rationale Gründe für das unterm Haus wohnende irrational Böse geben könne, scheiden sie eine nach dem anderen dahin. Warnsignale gibt es reichlich, aber dennoch öffnet jemand die Falltür unten im Keller. Den Geist, der entscheidende Hinweise geben will, sieht allerdings nur Caroline (Joanna Pettet)… The Evil erfindet sein Subgenre nicht neu, auch wenn der Film in den letzten zwanzig Minuten vom bedrohlichen Grusel fast zum Fantasyschmonz mit viel Trockeneis gerät, als er das im Titel beschworene Böse korporeal auftreten lässt. Das ist ein netter, wenngleich weder ästhetisch noch dramaturgisch völlig überzeugender Twist; dem so grundsolide erzählten wie inszenierten Film kann das nicht viel anhaben.

Diese Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.

The Rookies (2019)

Ein geheimer Orden von Weltrettern rekrutiert Neulinge zum Weltretten – es gilt zu verhindern, dass ein Großteil der Menschen zu Pflanzen mutiert. The Rookies hält sich nicht lange mit Glaubwürdigkeitsfragen oder Zwischentönen auf: Es geht ums Ganze, es nimmt sich nicht besonders ernst, und zwischendurch werden Gliedmaße abgetrennt.

Milla Jovovich ist Bruce (ja, wirklich), Mitglied des „Phantomordens“, eine Spezialabteilung der Freimaurer (ja, wirklich), die einen wahnsinnig gewordenen Milliardär (David Lee McInnis) davon abhalten will, eine gefährliche Biowaffe auf die Menschheit loszulassen.

Auf eher absurden Wegen werden dafür der Freeclimber und Online-Star Zhao Feng (Talu Wang), die von der Gleichgültigkeit ihres Vorgesetzten extrem frustrierte Interpol-Polizistin Miao Yan (Sandrine Pinna) und ihr Freundeskreis rekrutiert (die Neulinge, die „Rookies“ des Titels). Erst in Hong Kong, später in Budapest versuchen sie den Bösewicht und seine Schergen mit halsbrecherischen Aktionen spektakulär zu stoppen. Es werden geheime Safes durch eher absurde Aktionen geöffnet, bei Verfolgungsjagden gehen nicht nur reihenweise Autos zu Bruch, und dann passieren Dinge, mit denen man wirklich nicht gerechnet hat.

Und damit meine ich noch nicht einmal die Weinbergschnecke, die herzzerreißend schreit (ja, wirklich), weil ihre Partnerin gerade weggerissen wurde. Nein, wir reden von Unglaublichkeiten auf Transformers-Niveau.

Das alles hat sehr starke xXx– und Fast and Furious-Vibes, aber nicht als straightes Actionkino mit Familienanschluss, sondern variiert als Groteske mit Splatteranschluss. Dies ist die Sorte Film, in der jemand garantiert den roten Knopf betätigt, wenn jemand anderes gerade gesagt hat: „Drück nicht auf den roten Knopf!“ In dem ein VW Beetle auf einmal zu einem Automonstrum wird, aber vorher noch niedlich mit den „Augen“ plinkert.

Regisseur Alan Yuen gibt in seinem Film wirklich alles. Zwischen wilden Kampfszenen gibt es Animationssequenzen und Computergrafiken. Das Hauptquartier des Bösewichtes ist ein Alptraum aus Stahl und blauem Licht, versteckt in einem Hügel über der ungarischen Hauptstadt. Dafür hat der Phantomorden sein geheimes Untergrund-Versteck quasi nebenan mitten auf einem Friedhof, auf dem dann in einer nächsten Szene als Exotismus-Zugabe zwei orthodoxe Juden spazierengehen. Jovovich verbringt die zweite Filmhälfte schweigend im Bett, macht am Schluss noch Werbung für chinesische Akupunktur und hat sich ihren Auftritt hoffentlich fürstlich entlohnen lassen.

The Rookies ist, wenn man es nicht ernst nimmt, ein großes, vor allem sehr absurdes Vergnügen mit einigen recht sehenswerten Actionsequenzen… nein, man sollte in einem Biowaffenlabor wirklich auf Nahkämpfe verzichten.

Diese Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.

Die Abenteuer des Robin Hood (1938)

Die Geschichte von Robin Hood muss man eigentlich nicht groß erzählen: Der verräterische Prinz John greift nach der Macht, als König Richard von den Kreuzzügen nicht zurückkehrt; gegen seine Gefolgsleute wie Guy of Gisbourne und den Sheriff von Nottingham stellt sich vor allem ein junger Landadeliger mit seinen Männern, die im Sherwood Forest ihr geheimes Lager aufgeschlagen haben.

In der Verfilmung von Michael Curtiz und William Keighley aus dem Jahr 1938 klappert aus heutiger Sicht die Handlung womöglich etwas brav, aber straff erzählt die Standardpunkte von Robin Hoods Karriere ab und verzichtet völlig darauf, Robins Vorgeschichte groß zu thematisieren.

Aber Errol Flynn strahlt durchgehend und fast kontinuierlich selbstbewusst in die Kamera, muss dafür aber die ganze Zeit in den gleichen (stets makellos sauberen) Strumpfhosen herumlaufen, während Olivia de Havillands Marian in jeder Sequenz ein neues, sensationell aussehendes (Technicolor sei Dank) Kleid trägt. Spätestens im so elegant inszenierten wie sensationell reduzierten Schwertkampf Robins gegen Gisbourne am Schluss des Films wird klar, wie elegant und aufregend der Film im Kontext seiner Zeit war und heute noch ist: Das Vorbild, an dem sich alle Robin-Hood-Filme seitdem messen und messen müssen.

Diese Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.

SAS: Red Notice (2021)

Ruby Rose hat sich mit ihrer androgynen, markanten Erscheinung aktuell eine ganz eigene Nische für ihre Star Persona entwickelt: Als Allzweckwaffe im Actionkino, mal als etwas kühle, vage mysteriöse, aber freundliche Figur in Neben- und Hauptrollen wie in The Meg und The Doorman, mal als ans soziopathisch grenzende Killerin wie John Wick: Chapter 2 oder nun SAS: Red Notice. Hier ist sie Grace Lewis, designierte Erbin und Nachfolgerin des Gründers der „Black Swans“, einer Söldnertruppe, die rund um die Welt schmutzige Aufgaben übernimmt, mit denen die Regierungen nichts zu tun haben wollen. Nachdem Aufnahmen eines ihrer Massaker an die Öffentlichkeit gelangen, wird gegen Graces Vater und die „Schwäne“ ein Haftbefehl erwirkt, ein SAS-Team, mittendrin Tom Buckingham (Sam Heughan aus Outlander), stürmt ihr Anwesen. Grace entkommt mit einem Team und nimmt anschließend einen Zug im Eurotunnel nach Frankreich in Geiselhaft – just den, in dem Tom mit seiner Verlobten auf dem Weg nach Paris ist. Die Geiselnahme geht also nicht so glatt wie erhofft, und dann mischen sich auch noch zahlreiche Figuren mit unklaren Motiven ein…

SAS: Red Notice ist von Magnus Martens, der bisher vor allem TV-Erfahrung hat, recht routiniert in Szene gesetzt, auch wenn eine Geiselnahme in einem Zug natürlich etwas antiklimaktisch verläuft, wenn dieser fast die ganze Zeit in einem Tunnel stillsteht. Leider verliert man auch im begrenzten Tunnel leider gelegentlich die Übersicht, wer nun gerade wo was macht. Interessanter wird der Film aber durch seine Figuren, die keinem einfachen Gut-Böse-Schema folgen wollen: Hier wird Grace als Soziopathie in Menschenform gegen Tom gesetzt, der seinerseits keinerlei moralische Hürden kennt, die ihn am Töten hindern… Für ein richtiges Drama ist der Konflikt dann leider doch nicht komplex und scharf genug, zumal die Auflösung charakterlich ganz und gar nicht überzeugend ist. Etwas mehr Fokus, etwas weniger als zwei Stunden Laufzeit hätten dem Film gut getan.

Diese Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.

Der schwarze Korsar (1976)

Herzog Van Gould ist nicht nur ein skrupelloser Piratenjäger, sondern auch sonst kein guter Mensch. Mit seinen Brüdern wollte sich der Schwarze Korsar (Kabir Bedi) an ihm für den Mord an ihren Eltern rächen, nun schwört er auch Vergeltung für den Tod der zwei jüngeren Geschwister. Eine Jagd auf Leben und Tod quer durch die Karibik beginnt.

Sergio Sollimas Piratenabenteuer ist ein Spektakel, wie es das italienische Kino der 1970er in seinen besseren Momenten in die Welt geworfen hat. Nach Karibik sieht es zwar nirgends wirklich aus, auch die Schiffe liegen meist eher dümpelnd im Wasser herum, aber das macht der Film locker durch aufwändige Kostüme, große Gesten, Geschrei und vor allem ausführliche Schwert- und Pistolenschlachten wett.

Als Titelhelden holt Sollima hier Kabir Bedi ins Boot, den er erst kurz vorher mit Sandokan – Der Tiger von Malaysia zum Star gemacht hatte; aus der TV-Serie (die dann zum Film wurde) ist auch Carole André als mit dem Korsaren tragisch in Liebe verbundene Schönheit wieder dabei.

Nachdem der Film in Deutschland lange Zeit nur verstümmelt zu sehen war, gibt es seit 2005 auch eine FSK-12-Freigabe für die ungeschnittene Fassung, und diese ist auch auf dem neuen Mediabook zu finden; früher entfernte Stellen gibt es statt mit deutscher Synchro auf Italienisch mit Untertiteln.

Diese Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.

Monos – Zwischen Himmel und Hölle (2019)

Irgendwo in den südamerikanischen Bergen hält eine Gruppe von Teenie-Guerilleros eine Stellung, ein ziemlich heruntergekommenes Betontürmchen. Sie bewachen eine amerikanische Ingenieurin, die die „Organisation“ gefangengenommen hat, sie sollen außerdem noch auf die Kuh Shakira achtgeben, die ihnen als Leihgabe gestellt wurde. Sie nennen sich Rambo und Lobo, Pitufo und Bum Bum. Ab und an kommt ein Bote vorbei, der ihnen neue Aufgaben übermittelt, ansonsten halten sie den Kontakt zur Außenwelt nur über ein Funkgerät. In der nebligen Landschaft machen sie Übungen und Sport, am Lagerfeuer wird geknutscht und gefeiert.

Für wen sie kämpfen, interessiert Monos – Zwischen Himmel und Hölle überhaupt nicht – es könnte die FARC sein, aber über Ideologie oder Ziele wird nie gesprochen: die „Organisation“ scheint mehr Kult als Armee. Befehlsketten müssen eingehalten werden, bis zur letzten Minute des Films, bis dahin sieht man der Gruppe dabei zu, wie sie sich entwickelt, wie sie auseinanderfällt, wie die Sehnsucht nach körperlicher Berührung, Ängste und Konflikte die jungen Erwachsenen zerreißt. Zwischen gedankenloser Gewalt und Drama entzünden Alexis Dos Santos und Alejandro Landes in ihrem Film eine bild- und tongewaltiges Parabel über unsere Menschlichkeit, ein Herr der Fliegen in den Farbtönen des Dschungels.

Diese Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.

Die drei Tage des Condor (1975)

Joseph Turner arbeitet in der American Literary Historical Society in New York. Sein Job: Aus ausländischen Büchern und Presseerzeugnissen Informationen herausdestilliern, die auf mögliche Gefahren für die USA hindeuten könnten. Denn das Büro mit den eher wenig bedrohlich wirkenden Menschen ist eine geheime Niederlassung der CIA. Als Turner an einem Tag von einem kleinen Einkauf zurückkommt, findet er alle seine Kollegen ermordet vor – und wird dann alsbald ebenfalls zum Gejagten.

Sydney Pollacks eleganter, zurückgenommener Thriller aus dem Jahr 1975 ist inzwischen ein Klassiker; stets schwingt mit, wie fragwürdig die moralische Integrität der amerikanischen Institutionen, allen voran der Geheimdienste, geworden ist. Robert Redford spielt den strahlenden (und ambivalenten) Helden, der in Max von Sydow als gedungenem Killer sein Gegenüber findet. Turner kann sich erst bei einer Fotografin (Faye Dunaway) gegen ihren Willen einnisten, überzeugt sie aber schließlich von seiner Unschuld, während er von Auftragsmördern gejagt wird. Pollack lässt sich Zeit damit, seine Figuren vorzustellen und in Bedrängnis zu bringen und zieht seine Spannung weniger aus Verfolgungsjagden als mehr auf direkten, verbalen Konfrontationen, in denen die Kamera den Figuren ganz dicht auf die Pelle rückt.

Diese Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.