Natalie Portman, schwarzer Schwan

Heute startet Black Swan mit der wunderbaren Natalie Portman – eine gute Gelegenheit, nochmal auf ihren keineswegs jugendfreien Rap bei Saturday Night Live hinzuweisen…

Die Brautprinzessin im Krieg der Sterne

Moment, einen habe ich noch!

Eigentlich wollte ich dieses großartige Poster von Matt Ranzetta, das meine große, alte Liebe für Star Wars mit meiner etwas frischeren, aber nicht weniger heftigen Zuneigung für The Princess Bride (mehr noch für das herausragende Buch als für den Film) in Verbindung bringt (Ranzetta hat noch vier weitere Motive entworfen, die es jetzt auch auf T-Shirts und Postern gibt – macht den Mann reich! – via) dafür nutzen, auf ein Video hinzuweisen, das die beiden genannten Artefakte aufs schönste verbindet.

Leider kann ich mir das Video aber nicht einmal ansehen, weil es angeblich irgendwelche Rechte verletzt, obwohl es mir vor allem Lust darauf macht, mir nochmal alle sieben betroffenen Filme anzusehen. Nunja. Wer mir das hier bei Topless Robot eingebundene Video „Star Wars meets The Princess Bride – The Chatty Duelists“ in einer Form findet, die ich mir auch ansehen kann, bekommt ein großes, großes Fleißsternchen mit Prinzessin dran.

Verspätetes Happy Halloween!

Während der westlich-„zivilisierte“ Teil der Welt sich gegenseitig mit „Trick or treat“ Gemeinheiten androhte – die eine Hälfte lief verkleidet draußen rum, die andere twitterte oder bloggte derweil über die Premiere von The Walking Dead – verbrachte ich die angeblich gruseligsten Tage des Jahres in der Normandie bei Sonnenschein, Meeresluft und kräftigem Wind. Nebst Kindern und bester Begleitung überhaupt. Zu Halloween gab’s bei uns Monsters, Inc., das mußte an Schrecklichkeiten reichen, und heute war hier noch Feiertag. (Das Schrecklichste war denn auch die Heimfahrt im Auto nach Paris. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Gleichwohl hoffe ich natürlich, daß sich meine Leser_innenschar übers Wochenende hervorragend amüsiert hat – aber wenn irgendjemand mit seinem Kostüm die tiefenpsychologische Komplexität erreicht hat, die Joshua Pruett (Story Artist für Dreamworks, u.a. bei How To Train Your Dragon, einem meiner Lieblingsfilme des Jahres) mit seinem Kostüm im vergangenen Jahr locker lächelnd vorstellt – Sonderpunkte gibt es zumal für die atemberaubende Integration eines lebenden Kleinkindes in die Verkleidung -, dann wäre ich doch sehr beeindruckt. Links zu Fotos gerne in die Kommentare. ;-) Hier ist das Referenzkostüm:

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Lego-Zombie

Das ist minimal off-topic, aber für Zombies räume ich immer wieder gerne ein Plätzchen ein: Der liebe M. hat mich darauf hingewiesen, daß Lego in der Reihe seiner „Minifigures“ auch Platz für einen menschenfressenden Untoten gemacht hat: „Briiiiiiiiiicks…“

(Auch dabei sind zum Beispiel Ninja und Vampir.)

Bild: Lego

Südafrika im Griff der Fußball-Aliens

Im Grunde liegt die Idee auf der Hand, wenn die Fußball-WM schon in Südafrika stattfindet, dann sind die Parallelen zur Handlung des wohl bekanntesten dort entstandenen Films, District 9, ziemlich offensichtlich. Hier also nun, nach Die Nacht der lebenden Idioten, ein weiterer kurzer Fußballfilm, District 11:

(via)

Iron Baby

Mir würde sicher noch einiges zur durchaus problematischen Kombination von kindlicher Unschuld und militaristischem Gehabe einfallen, das hier mit durchexerziert wird; andererseits zieht dieses kurze Filmchen eine ganze Reihe von ironischen Zwischenebenen ein, die Iron Man 2 etwa total abgehen. Enjoy!

(Ein paar Infos dazu bei Wired; via)

The Empire Strikes Back, made in 1950

Ich bin ja erklärter Star Wars-Fan, und so kann ich mich über dieses Video natürlich nur freuen, das Malte da aufgetan hat:

Das Spiel mit den filmischen Mitteln der 1950er-Science-Fiction ist hier wirklich clever gelöst. Es gibt auch noch ein ähnliches, kürzeres und etwas älteres (sowie nicht so gutes) Star Wars-Video dieser Machart, ebenso eines zu Cloverfield. Und natürlich die Ghost Busters à la 1954, auf die ich hier schon einmal hingewiesen hatte.

Tanz, Ninja, tanz!

Die derzeitige (kleine) Re-Schwemme mit Ninja-Filmen ist hier im Blog noch nicht hinreichend gewürdigt worden, das wird womöglich demnächst noch geschehen. Aber heute kam von Zombieroom aus Cannes ein Hinweis auf einen Film, der das Genre sicher, äh, revolutionieren wird: Dancing Ninja (womöglich auch Legend of the Dancing Ninja genannt).

Sehet den Trailer. Schon der ist bestürzend intensiv.

David Hasselhoff. Auf dem Klo. Und das ist gewissermaßen nur der Anfang dieses Abgrundes.

Andererseits: Ist die Zusammenführung der beiden choreographierten Genres, des Tanz- und des Martial-Arts-Films, ja eigentlich eine vielversprechende, auch komödiantische Option. Aber da gab es doch bestimmt schon Beispiele, wem fallen da Filme ein?

Brundlefly, Barbie-Edition

This is going to change the world and human life as we know it. Or at least your perception of it.

Diese junge Dame, die sich auf ihrer Facebook-Seite als „a mix between Woody Allen and your local hooker“ vorstellt, fungiert im Netz als Grindhouse Barbie, ist ein großer Fan von Quentin Tarantino (hence the name), rosa Kleidung und Hello Kitty. Außerdem studiert sie im Hauptfach Genetik, wenn ich das richtig verstanden habe, und spricht in ihren Video-Blog-Beiträgen auch schon mal gerne ausführlich über den aktuellen Stand ihrer Diät.

Daß sie hier und an dieser Stelle auftaucht, liegt an ihrer schon im letzten September geäußerten großen Begeisterung über die damals aktuelle Meldung, David Cronenberg wolle ein Remake seines großartigen The Fly (1986) drehen – also ein Remake seines eigenen Films, der selbst schon ein Remake eines Films von 1958 darstellt. Trisha Paytas ist nämlich ein großer, großer Fan von Cronenberg, und The Fly ist anscheinend ihr Lieblingsfilm.

Und so hat sie ein Video aufgenommen und die wichtigsten Informationen daraus auch noch einmal in einem offenen Brief an den Regisseur zusammengefaßt. Das ist bizarr und irritierend und ganz großartig. Und jedenfalls sehr rosa. Oder was denkt Ihr dazu?

(Das Video ist übrigens gerade noch so SFW.)

(via)