Verspätetes Happy Halloween!

Während der westlich-„zivilisierte“ Teil der Welt sich gegenseitig mit „Trick or treat“ Gemeinheiten androhte – die eine Hälfte lief verkleidet draußen rum, die andere twitterte oder bloggte derweil über die Premiere von The Walking Dead – verbrachte ich die angeblich gruseligsten Tage des Jahres in der Normandie bei Sonnenschein, Meeresluft und kräftigem Wind. Nebst Kindern und bester Begleitung überhaupt. Zu Halloween gab’s bei uns Monsters, Inc., das mußte an Schrecklichkeiten reichen, und heute war hier noch Feiertag. (Das Schrecklichste war denn auch die Heimfahrt im Auto nach Paris. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Gleichwohl hoffe ich natürlich, daß sich meine Leser_innenschar übers Wochenende hervorragend amüsiert hat – aber wenn irgendjemand mit seinem Kostüm die tiefenpsychologische Komplexität erreicht hat, die Joshua Pruett (Story Artist für Dreamworks, u.a. bei How To Train Your Dragon, einem meiner Lieblingsfilme des Jahres) mit seinem Kostüm im vergangenen Jahr locker lächelnd vorstellt – Sonderpunkte gibt es zumal für die atemberaubende Integration eines lebenden Kleinkindes in die Verkleidung -, dann wäre ich doch sehr beeindruckt. Links zu Fotos gerne in die Kommentare. ;-) Hier ist das Referenzkostüm:

(Anmerkung: Das Foto, von Elizabeth Camp im vergangenen Jahr aufgenommen, hat inzwischen schon die Runde auf einigen Internetseiten gemacht – meist ohne jede Quellenangabe. Dabei wäre eine solche nicht schwierig zu bekommen, eine halbwegs geschickte Google-Suche führt direkt zur Originalquelle. Das Foto erscheint hier, wie ich mit leicht blasierter Arroganz vermelden darf, mit ausdrücklicher Genehmigung der Fotografin [„Thank you so much for asking for permission – you are in fact the first to do so.“] und des Fotografierten.)