Zum Fantasy Filmfest 2009: Empfehlungen

Alle Beiträge zum Fantasy Filmfest 2009 unter dem Tag FFF2009

Update 4. September 2009: Voraussichtlich letzte Anmerkungen zum Programm dieses Jahr zu Pontypool und The Killing Room; Pontypool ist, wer noch die Gelegenheit hat, eine Sichtung allemal wert.

Update 28. August 2009: Nachgereicht habe ich inzwischen kurze Kritiken zu Secret Défense, Largo Winch und The Children sowie zu Prime Time, Coffin Rock, Infestation und A Film With Me In It. Empfehlen möchte ich davon insbesondere Secret Défense und Infestation, den einen als interessante, ernsthafte (und spannende) Geheimdienstvariation, den anderen als sehr unernste Tierhorror-Splattervariation.

Heute abend geht es in Berlin los, das 23. Fantasy Filmfest; ich habe hier in den vergangenen Wochen schon einige Filme vorgestellt, die dieses Jahr auf dem Festival laufen werden, und werde das auch in den nächsten Tagen und Wochen noch weiter betreiben. Berliner_innen und Hamburger_innen kommen ab heute bzw. morgen in den Genuß des umfangreichen Programms, ich selbst werde nur für maximal zwei oder drei Tage Ende August in Köln da sein können und vor Ort vielleicht eine Handvoll Filme sehen. Gegenüber meines Pensums im vergangenen Jahr ist das natürlich ein ziemlicher Rückschritt, aber für einen Kurzbesuch aus der Ferne gar nicht schlecht.

Von den gesichteten Filmen ausdrücklich empfehlen möchte ich nur Bronson, der mir sehr gut gefallen hat. Einen amüsanten Kinobesuch versprechen Sexykiller und Lesbian Vampire Killers, besondere Geschmäcker werden auch bei Round Da Way und Blood: The Last Vampire auf ihre Kosten kommen – bzw.: Für manche ist es ja auch eine Frage der Vollständigkeit.

The Children ist wenig bemerkenswerte, wenn auch solide Genreware, für die man nicht unbedingt aufs Festival muß; die britische DVD ist wohlfeil zu haben, und auf einem Campingplatz mit vielen spielenden Kindern um sich herum schaut sich der Film gleich viel gruseliger an.

Abraten möchte ich vom mainstreamigsten Beispiel meiner Auswahl, Push. Der ist zwar zu routiniert, um wirklich negativ aufzufallen, aber für mich liegt der Reiz des Fantasy Filmfests darin, entweder wirklich gut gemachte, aufregende Mainstreamrandprodukte zu finden oder eben das etwas Abseitige; und beides ist Push definitiv nicht.

Ansonsten: Kommen natürlich Moon, District 9 und Thirst mit großen Vorschußlorbeeren, Red Cliff ist vermutlich auch kein schlechter Film. Leider kann ich von diesen Filmen auf dem Festival wohl keinen sehen.

Größere Vorhersagen möchte ich nicht so recht wagen, allein dies: Daß 2009 anscheinend die Kinder besonders gern als Schreckensgestalten herhalten müssen. Neben The Children ist auch noch Case 39 zu sehen (bei critic.de besprochen), Orphan natürlich sowie das anscheinend sehr grausige Grace, dessen Beschreibung mich doch sehr an It’s Alive erinnerte, das im vergangenen Jahr zu sehen war, aber eben in schlimmer, besser, ernsthafter. – Darüber wird sich noch Gedanken zu machen sein. (Mini-Update: Im L Magazine gibt’s zum Anlaß des Filmstarts von Orphan einen Videoessay (Transcript) zu „Bad Seeds: Creepy Kids on Film“.)

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