Oscarwoche: How To Train Your Dragon

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Für irgendwann schulde ich diesem Film noch eine ausführliche Besprechung, dem heimlichen Star des Animationsjahrgangs 2010, der vor allem von Toy Story 3 so stark überstrahlt wird, daß man ihn kaum zu sehen bekam. Zudem verfehlte die Marketingkampagne großflächig das Ziel, die eigentlichen Stärken des Films von Dean DeBlois und Chris Sanders hervorzuheben, der weniger actionreiche Drachenkampfgeschichte ist, sondern viel mehr eine clevere Kombination von Coming-of-Age (ein bißchen), Underdog-Story und Actionkomödie ist – und darüber hinaus in seiner politischen wie ästhetischen Positionierung der bessere, der leichtere, der ehrlichere Avatar. So wenig originell es sein mag, den schwächlichen Sohn eines Wikingerhäuptlings zum Helden zu machen, der dann seine intellektuelle wie emotionale Intelligenz zum Vorteil aller einsetzt (hallo, Wickie!), so grandios unterhaltsam wird das hier umgesetzt.

Nominiert für: Best Animated Feature, Best Original Score (2)

Chancen: Als bester Animationsfilm hat How To Train Your Dragon wohl gegen Toy Story 3 keine Chance (zumal dieser doch noch um einiges komplexer und mitreißender ist); bei der Filmmusik traue ich mir kein Urteil zu, aber ein Oscar für diesen Film würde mich doch sehr, sehr freuen.

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