Zombie mathematics

Daß es Mathematiker_innen mit Humor gibt, ist ja kein Geheimnis – schließlich tauchen auch sie (gelegentlich) als Preisträger_innen bei den Ig-Nobel-Preisen auf. Und immer wieder beschäftigen sie sich auch mit Logik und Wissenschaftlichkeit von Filmen, oft genug dankenswerterweise nicht mit dem Furor der Ernsthaftigkeit, sondern in geboten ironischer Distanz.

Nun haben Philip Munz, Ioan Hudea, Joe Imad und Robert J. Smith? (das Fragezeichen gehört zu seinem Namen, wie auf seiner Homepage nachgelesen werden kann) einen Aufsatz veröffentlicht, in dem sie mathematische Modelle für den Ausbruch einer Zombieepidemie verwenden. Für Genrefans wenig überraschend kommen sie zu dem Schluß:

In summary, a zombie outbreak is likely to lead to the collapse of civilisation, unless it is dealt with quickly. While aggressive quarantine may contain the epidemic, or a cure may lead to coexistence of humans and zombies, the most effective way to contain the rise of the undead is to hit hard and hit often. As seen in the movies, it is imperative that zombies are dealt with quickly, or else we are all in a great deal of trouble.

Das Paper gibt es hier zum Download (PDF).

(viavia)

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