Fantasy Filmfest 2012: Empfehlungen (3)

Alle meine Beiträge zum Fantasy Filmfest (FFF) 2012 finden sich unter dem Schlagwort FFF2012

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Zuallererst: Zu einigen meiner Empfehlungen und Warnungen aus den ersten beiden Texten dieser kleinen Reihe sind inzwischen schon längere Texte bei kino-zeit.de erscheinen, nämlich zu Piranha 3DD, God Bless America, Switch und Cleanskin. Ich bitte um freundliche Beachtung.

Neu gesichtet:

Kurze Anmerkungen und Trailer:

La Cara Oculta / Das verborgene Gesicht / The Hidden Face

Durchaus spannende spanisch-kolumbianische Haunted-House-Variation als Horror-Thriller-Melange. Hat eine Erzählstruktur, die vor allem dann eigentümlich wirkt, wenn man den Trailer gesehen hat, der nämlich sehr, sehr viel schon vorab erklärt. Mit nicht geringen Längen zwischendurch und dann im Abschluß recht vorhersehbarem Ende.

Den Trailer gibt es hier, aber man sollte ihn sich meiner Meinung nach nicht ansehen.

Les Lyonnais / A Gang Story

Eine große, breite, epische Erzählung über Gangster im Frankreich der 1970er Jahre – und heute. Meine ausführliche Kritik ist schon da.

The Awakening

Eine stellenweise extrem spannende und dichte, dann wieder sehr stereotyp dahinwandernde Geistergeschichte im Großbritannien der frühen 1920er Jahre – mit einer sehr überzeugenden Rebecca Hall als Geisterjägerin in der Hauptrolle. Ihre besten Momente hat sie allerdings in den ersten zehn Minuten, die man sich hier online schon ansehen kann:

http://www.youtube.com/watch?v=FHVdQ69iRx8

Trailer:

Angle Mort / Blind Spot

Frankokanadisches Paar macht Urlaub in einer lateinamerikanischen Bananenrepublik und gerät mit einem Serienmörder zusammen. Ist glücklicherweise nicht so platt, wie die kurze Beschreibung klingt, kann sich aber auch trotz der Bemühungen der Darsteller nicht über die Beschränkungen von Inszenierung und Thema erheben. Schade. Hier meine Langkritik.

Columbus Circle

Selma Blair gibt es in diesem Jahr zweimal auf dem FFF; hier spielt sie eine reiche Millionenerbin, die sich vor der Welt verschließt und von einem Mord in der Wohnung nebenan geradezu gezwungen wird, ihren Ängste entgegenzutreten. Leider in seinen Wendungen nur ganz am Schluß wieder überraschend und mit einigen erheblichen Löchern in der Plotlogik.

ACAB – All Cops Are Bastards

Von meinen Sichtungen wohl derjenige Film, der am wenigsten aufs FFF passt und deshalb wahrscheinlich untergehen wird – dabei ist er gar nicht mal schlecht. Mehr Sozialstudie und Drama allerdings als Copfilm, mehr moralischer Essay als Gewaltorgie — dann allerdings immer etwas zu schwerfällig, etwas zu ausführlich, etwas zu deutlich.

1 Gedanke zu “Fantasy Filmfest 2012: Empfehlungen (3)

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Zugegeben, eigentlich war spätestens mit Die Bestimmung - Divergent und was da noch folgen mag (z.B. Die Bestimmung - Insurgent),...

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