Nazi Dawn – Die böse Macht (2014)

Dieser Film ist eigentlich nicht einmal den Verbrauch an Druckerschwärze wert, den es benötigt, um diese sehr kurze Besprechung auf Papier zu bannen. Ihn zu preisen wäre ein Akt der Verachtung für alle unfähigen Filmemacher, die sich wenigstens einmal während ihres Films ernsthaft Mühe gegeben haben. Schon der dünne, dämliche Plot ist voller generischer Standardbausätze: Eine Gruppe Sorority-Girls macht sich auf den Weg zu einem Haus, in dem früher, den Gerüchten nach, ein perverser Nazi-Massenmörder gelebt haben soll. Sie wollen dort kräftig Party machen, woraufhin dann aber irgendwann ein verrückter Mörder auftaucht, der dem toten Nazi seltsam ähnlich zu sein scheint… Aber nein, hier geht es nicht um Nazi-Zombies, hier geht es eigentlich um überhaupt nichts. Regisseur Dennis Devine möchte gerne viele halbnackte Frauen und gelegentlich nackte Brüste zeigen, aber das bleibt stets so unerotisch, dass es fast schon traurig ist. Der Film ist durchmischt mit Filmaufnahmen von der Stange, die Sets sind offenbar irgendjemandes Haus, und unterlegt ist das Ganze abwechselnd mit belangloser Fahrstuhlmusik oder einem Klavierthema, das wohl an John Carpenters Halloween-Musik erinnern soll. Und erwähnte ich schon die grässlichen Dialoge und das grauenhafte Soundmixing?

Die Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.

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