Bad Spies (2018)

Audrey ist so eine Frau, bei dem eigentlich immer alles schiefgeht, vor allem mit den Männern will es nicht so richtig klappen. Drew wäre eigentlich genau der richtige Typ gewesen – gutaussehend, smart, nett… aber dann macht er per SMS einfach Schluss. Noch während ihre beste Freundin Morgan sich darum bemüht, ihre Laune aufzubessern, stellt sich auf einmal heraus: Drew wollte Audrey nur schützen, er ist eigentlich ein Superspion, und ob sie vielleicht diese alberne Statuette nach Wien bringen und dort einer geheimnisvollen Kontaktperson übergeben könnte? Das Schicksal der Welt hänge nämlich davon ab… Unter den Agentenkomödien der letzten Jahre ist der Plot von Bad Spies (The Spy Who Dumped Me) bei weitem nicht der flachste, Susanna Fogels Film trumpft allerdings mit hervorragend inszenierten und choreographierten Kampfszenen auf, die zwar nicht so viszeral und dramatisch ausufern wie z.B. in Atomic Blonde – aber wer behauptet, Frauen ließen sich in Actionthrillern nicht als Hauptrollen besetzen, sollte 2018 endgültig eines besseren belehrt sein. Mila Kunis als zunächst etwas hilflose Audrey und Kate McKinnon als ordinäres Plappermaul, die ihren Eltern alles, wirklich alles erzählt, funktionieren als Duo ausgesprochen gut und bekommen mit Ivanna Sakhno auch noch ein mörderisch-weibliches Gegenüber.

Die Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.
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