Star Trek: Discovery – Staffel 1 (2017/2018)

Michael Burnham (großartig: Sonequa Martin-Green) ist eine Ausnahmeperson: Als menschliches Waisenkind wurde sie auf Vulkan großgezogen und ist nun Erste Offizierin auf der USS Shenzhou. Auf einer Forschungsmission kommt es zu einem Zwischenfall, der einen Krieg zwischen der Föderation und den Klingonen auslöst; die Shenzhou wird zerstört, ein Großteil der Crew kommt ums Leben. Geächtet und wegen Meuterei verurteilt, wird Burnham während eines Gefangenentransportes vom Kapitän der USS Discovery rekrutiert, Teil seiner Crew zu werden und sie bei geheimen Experimenten zu unterstützen… Jede Erweiterung des Star Trek-Universums wird von den Fans kontrovers diskutiert, und Discovery, dessen Handlung neun Jahre vor dem Beginn der Originalserie angesiedelt ist, war da keine Ausnahme. Wenn man die etwas trägen, eher gewöhnlichen Anfänge hinter sich lässt, wird man dafür nicht nur mit neuen, komplexen Figuren belohnt, sondern auch mit Themen, die dieses SF-Universum bereichern – und die inklusiven, gesellschaftlich fortschrittlichen Traditionen erweitern. Beschenkt wird man außerdem mit interessanten neuen Figuren, allen voran Mary Wisemans nervös-scheue Kadettin Sylvia Tilly, Jason Isaacs‘ Gabriel Lorca und Doug Jones‘ Mr. Saru als Vertreter der ängstlichen Spezies der Kelpien.

Die Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.
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