Wild Rose (2019)

Tom Harper braucht nur wenige Minuten, um uns Hals über Kopf in seine Protagonistin Rose-Lynn (Jessie Buckley) verknallt zu machen. Mit offenen Augen und heißem Herzen, hoffnungslos. Wie sie aus dem Gefängnis entlassen wird, die Ungeduld in den Fingern, die Freiheitslust in den Augen, das Lächeln — dieses Lächeln! — im Gesicht. Sie sitzt im Bus zurück nach Glasgow, die Kopfhörer auf dem Kopf, Country im Ohr, ihrem und unserem, ein kurzer Besuch bei ihrem Freund, ein schneller Fick auf dem Rasen, unterm offenen Himmel.

Wild Rose war für mich die Entdeckung und Beglückung des ausgehenden Jahres 2019. Meine ausführliche Lobpreisung, Bejauchzung und Bejubelung (singen kann ich leider schlecht) gibt es bei kino-zeit.de.