Marvel‘s Agents of S.H.I.E.L.D. – Staffel 5

In der komplexen Marvel-Submythologie, die Agents of S.H.I.E.L.D. inzwischen entwickelt hat, macht die fünfte Staffel noch einmal einen Sprung nach vorne, gleich in mehreren Dimensionen. Während Phil Coulson und sein Team darauf warten, von einer Eingreiftruppe der Behörden festgenommen zu werden, sehen sich alle bis auf einen auf einmal ins Weltall versetzt. (Und natürlich gibt es auch einen entsprechenden Kommentar: „Ja, das ergibt Sinn. Das ist die eine Sache, die wir noch nicht gemacht haben.“) Wie sich heraustellt, werden dort Menschen von wenig freundlichen Kree-Aliens wie Sklaven gehalten, während riesige, Kakerlakenartige Monster bestimmte Teile der Raumstation besetzt halten. Das ist alles ebensowenig erfreulich wie die sonstigen Nachrichten, was ihre aktuelle Position im Raum-Zeit-Kontinuum betrifft, aber dann auf der Erde wird es auch nicht unbedingt besser – und zahlreiche alte Bekannte aus dem Agents-Universum schauen auch noch vorbei. Man ahnt schon: Ohne Vorwissen in die fünfte Staffel einzusteigen, ist ein eher fruchtloses und frustrierendes Unterfangen. Fans werden über ein paar Längen in den 22 Folgen gerne hinwegsehen, denn sie werden ansonsten mit kontinuierlich spannend-bizarren Entwicklungen bei der Stange gehalten.

Diese Kritik ist zuerst in der Deadline erschienen.