Französische Verlosungswoche!

Weil ich mich diese Woche ganz tief im Herzen Frankreichs in Filmdinge versenke, gibt es hier und jetzt, auch um das Jahr 2010 nachträglich noch einmal mit Schwung einzuläuten, drei DVDs mit französischen Filmen zu gewinnen. Die Scheiben stammen aus meinem Privatbesitz und sind daher, weil jeweils einmal angesehen, nicht mehr nagelneu und originalverpackt, aber in einwandfreiem Zustand. Nicht daß Ihr dem geschenkten Gaul ins Maul schauen solltet…

Das sind im Einzelnen und von links nach rechts:

frankreich_verlosung

  1. Mes Amis, mes Amours von Lorraine Lévy (meine Kritik),
  2. Largo Winch von Jérôme Salle (meine Kritik) und
  3. De l’autre côté du lit von Pascale Pouzadoux (meine Kritik).

Aber Achtung! Des Französischen sollte man schon ein wenig wenigstens mächtig sein, denn es handelt sich um französische Originale. Die Largo Winch-DVD hat allerdings auch eine englische Tonspur.

Um zu gewinnen, müßt Ihr nur hier einen Kommentar hinterlassen, in dem Ihr mir Euren liebsten französischen Film verratet (es dürfen auch mehrere sein); Bonuspunkte gibt es für eine Begründung, warum Euch der Film so gut gefällt. Und dann gebt doch bitte kurz noch (zum Beispiel durch eine 1, 2 oder 3 in Klammern) kurz an, welche DVD Ihr am liebsten gewännet. Denkt daran, eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben!

Teilnehmen dürfen alle Leser_innen aus EU-Ländern und der Schweiz. Das ist eine private Verlosung, aber der Rechtsweg ist sowieso ausgeschlossen. Die Verlosung endet am Mittwoch nächster Woche, am 3. Februar 2010, um 23.59 Uhr.

(Das Freischalten der Kommentare kann manchmal eine Weile dauern. Ich bin ja jetzt viel im Kino. Bitte habt Geduld!)

Deutscher Trailer zu Mes Amis, Mes Amours:

Deutscher Trailer zu Largo Winch:

Französischer Trailer zu De l’autre côté du lit:

16 Gedanken zu “Französische Verlosungswoche!

  1. Ich lasse mal ausgewiesene Klassiker außen vor und entscheide mich für „Schmetterling und Taucherglock“. Ein Film der einem die Augen öffnet. Julian Schnabel hat eine kongeniale Adaption des Stoffes erschaffen, der durch seine Vorlage und die Art und Weise, wie sie geschaffen wurde, fast unmöglich war zu verfilmen. Doch Schnabel hat es gschafft, die Reise ins Ich zu transportieren. Vor allem, weil er zu Beginn den Zuschauer mit der First Person Kamera quasi in den Körper von Bauby schickt. (3)

  2. Mein allerliebster franzöischer Film sind eingentlich zwei, die ich eigentlich für ganz ähnlich halte. Das ist einmal „Coup de torchon“ von Bertrand Tavernier und „Die Fantome des Hutmachers“. Diese Filme sind so herrlich von einer allmächtigen Satire durchzogen, dass sie einen vollständig in ihren Bann ziehen. Ein ähnliches Gefühl hatte ich auch bei „Mortelle randonné“ von Claude Miller, ein wirklich erstaunlicher Film von einem großen Meister das französichen Kinos. Das sind alles Filme, die mit brillant gezeichneten Charakteren aufwarten können. Michel Serrault und Charles Aznavour in Die Fantome, Philippe Noiret in Coup de torchon und schließlich wieder Michel Serrault in einer atemberaubenden Darstellung in Mortelle randonné. Serrault und Noiret waren wirklich begnadete Leinwandgrößen! (2)

  3. MARTYRS, wegen dem tollem Blau und Schwarz. Der fast panikhaften Egriffenheit, dem großen kubrikschen Monolith, dem man doch sehr, sehr nahe kommt. Ja, fast näher als man will.

    IRRÉVERSIBLE wegen der großen Romantik (getoppt im tief ins Herz stoßenden Schlussbild). Aber klar, auch wegen dem ganzen Wirbel, dem sich reindrehen, mitfliegen, ganz und komplett wegrissen werden.

    INSIDE vor allem auch wegen der Architektur und all dem diffus giftigem Nebel der da zwischen den Fluren erstarrt. Klar aber auch wegen Dalles Kleid.

    MUTANTS wegen dem Schnee. Den Bergen. Dem betongrauen Koloss von einem Schloss. Der hysterischen Gewalt.

    SEUL CONTRE TOUS wegen dem konsequenten sich in der Ausweglosigkeit verennen. Den Pferden. Der Typo. Der sich reinfräsenden Tonspur.

    BORDING GATE weil er Kontintalfliegen so auf den Punkt bringt. Und Hongkong. Und London.

    (2)

  4. Mein liebster französischer Film: Willkommen bei den Sch`tis. Warum? Weil er einfach so lustig ist. DVD Gewinn: egal.

  5. Für mich ist „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ einer der besten französischen Filme der letzten Jahre. Eine bewegende Story (ich liebe Filme, die in einer Schule oder Internat spielen) und tolle Filmmusik.

    (3)

  6. DIE AMERIKANISCHE NACHT von Truffaut.
    Ein paar weils:
    1. Weil das der schönste Film über das Filmemachen ist.
    2. Weil Truffaut unglaublich viel Liebe für die Macken seiner Kollegen aufbringt und der Film deshalb von einem wunderbaren warmen Glanz umgeben zu sein scheint.
    3. Weil der Film so uneitel daherkommt(Truffauts Rolle als Handwerker nicht Auteur!).
    4. Weil die schönste Orson Welles-Hommage ever darin zu finden ist.

  7. Les Vacances de Monsieur Hulot
    Gestenreiche Komik, die Ernsthaftigkeit der Urlaubszeit wird ohne viel Worte karikiert.

    Le Thé au harem d’Archimède
    Ein Film über das Jugendsein und Erwachsenwerden in der Banlieu, kräftig und beeindruckend

    La nuit américaine:

    Die Liebeserklärung ans Kino! Alles scheint „Schein“ und Schauspiel in seiner ausdrucksstarken, kranken, eigenwilligen Form. Truffaut ein Meister mit seinem Meisterwerk.
    Ich könnte noch mehr nennen, schreiben…..
    (1 oder 2)

  8. Meine Favoriten sind Vidocq (mit Gérard Depardieu) und Die purpurnen Flüsse (mit Jean Reno).

    Beide Filme mit super Schauspielern und spannend vom Anfang bis zum Ende – man meint man hätte teure Hollywood-Streifen auf der Mattscheibe

    (1)

  9. Filme aus Frankreich sind für mich ein Reizthema, im positiven wie negativen Sinne! Auch wenn ich mich hier sehr viel über franz. Kino auslassen könnte reiße ich mich mal zusammen und sage einfach nur, das LA HAINE (Hass) von Mathieu Kassovitz mein Lieblingsfilm aus Frankreich ist (und auch einer meiner absoluten Lieblingsfilme überhaupt!)
    Warum? Der Film zeigt sehr realistisch, wie knallhart das Leben für die Kids aus den Banlieus ist! Ein wichtiges Thema, da die Medien und vor allem auch die Politik Kritik aus sozialen Brandherden gerne mal übersieht. Aber nicht nur die enorm hohe sozialkritische Komponente macht den Film zu etwas besonderem – auch filmisch ist das Drama einfach spannend und intensiv inszeniert worden (ein Aspekt, der leider viel zu häufig, bei sozialkritischen Dramen vergessen wird). (2)

  10. Ich krame mal etwas weiter in der Vergangenheit und sage:

    Nahezu alle Filme mit Louis de Funès – insbesondere natürlich Oscar, Brust oder Keule und Louis und die außerirdischen Kohlköpfe.

    Er ist für mich noch immer einer der herausragensten komischen Schauspieler.

    Hätte gerne (1) oder (3)

  11. Es gibt eine ganze Reihe von Filmen, die ich gerne gesehen habe, also geht es mir ähnlich wie einigen anderen Kommentatoren hier.

    Eine besondere Rolle spielt aber „La Gloire de mon père“ , erster Teil der Verfilmung des autobiographischen Romans von Marcel Pagnol.
    Meiner Meinung nach ganz wunderbar umgesetzt, hervorragende Schauspieler, ganz tolle Bilder. Ein Film für die Seele.
    Und weil ich die Drehorte kenne, mag ich ihn natürlich auch ganz besonders gern.
    ;)

    (1)

  12. also ich bin ja heilfroh, dass keiner nen Film von Godard erwähnt hat :) Wenn hier jemand Week-End gepostet hätte, dann hätte ich mich gezwungen gefühlt eine riesen Diskussion auszulösen ;)

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