Exit

Bezaubernder, rätselhafter Trailer zum australischen Film Exit.

Synopsis von der Filmwebsite:

Every day growing numbers of men and women walk the streets of the city, opening doors. They leave their jobs, their families, their entire lives behind so they can open dozens of doors a day.

They believe that the city is a maze. They are searching for something they’re convinced has been lost: the exit. They don’t know what’s waiting behind it, but they all agree that whatever it is it must be something better.

Some are sure that nothing in this world, our world, matters at all. The people who live here are only obstacles, distractions, or pawns. Many believe that love is a trap – just another reason to grow comfortable within the maze. You’ll settle down, have children, and soon won’t even see the walls around you. Exhausted by the search, others try to return to their old lives only to find the city never looks the same again.

The believers gather in strange, disorganised meetings to swap maps and tactics. Some say that the exit can only be opened if you have no attachments to this world. Others say it’s just a door. Some say they’ll write maps for all their loved ones once they’ve found it; others can’t wait to leave everything behind.

Using an arcane system of maps, symbols and measurements, one believer – a woman named Alice – says she’s pinpointed its location. She’s sure that once she opens the door, she’ll be gone.

(via)

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Arthur Christmas

Aus den Aardman Studios kommen mit dem ersten Trailer zu Arthur Christmas erfreuliche Aussichten fürs nächste Jahr:

<a href="http://video.msn.com/?mkt=en-gb&#038;brand=v5%5E544x306&#038;from=sp&#038;vid=78b0bed5-c9c2-43f0-a0b9-54a016bedd1a" target="_new" title="Exclusive Arthur Christmas trailer">Video: Exclusive Arthur Christmas trailer</a>

(via)

Warum ich nun ein wenig Angst vor ‚Mars Needs Moms‘ habe

Irgendwo in meiner Seele habe ich einen ganz, ganz weichen Punkt, und es gibt mindestens einen Autor, der diesen Punkt mit atemberaubender Sicherheit in jedem seiner Bilder-/Kinderbücher präzise trifft: Berkeley Breathed (Homepage, Wikipedia).

Wenn Ihr den nicht kennt, ist das nicht weiter verwunderlich: Er ist in Deutschland und Europa kaum bekannt; in den USA ist er vor allem als linksliberaler und ziemlich politischer Cartoonist durch seine Reihe Bloom County (Wikipedia) bekannt geworden – ein Spin-Off war außerdem Opus (Wikipedia), mit dem vermutlich sympathischsten flugunfähigen Vogel der Cartoongeschichte.

Zu seinen Arbeiten gehören aber inzwischen auch eine ganze Reihe von Kinderbüchern, die mir eben herzzerreißend präzise Tränen in die Augen jagen. Das sind vor allem und zunächst zwei Weihnachtsbücher: A Wish for Wings That Work mit dem oben genannten Opus als Hauptfigur, der sich zu Weihnachen nur wünscht, endlich einmal fliegen zu können; und Red Ranger Came Calling, in der Breathed eine Geschichte wiedergibt, die ihm sein Vater zu Weihnachten immer von sich selbst erzählt habe: Wie er nämlich einen Mann getroffen habe, der angeblich Santa Claus gewesen sei… Die Pointe des Buches gehört zum überraschendsten, lustigsten, das mir in Bilderbüchern je untergekommen ist. (Wenn jemand noch wunderschöne und sehr rührende Weihnachtsgeschenke für des Englischen mächtige Menschen sucht, hier sind sie.)

Ich kenne nicht alle von Breatheds Kinderbüchern, aber bei mir im Regal stehen noch Edwurd Fudwupper Fibbed Big über einen hochstapelnden kleinen Jungen, der eine Invasion von Außerirdischen herbeifabuliert (Außerirdische sind immer wieder ein Thema bei Breathed), das phantastische Goodnight Opus, und dann schließlich: Mars Needs Moms!. Das ist ein eigentlich recht schmaler Band, das in seiner Grundidee ein wenig an Wo die wilden Kerle wohnen erinnert, rezipiert womöglich unter dem Eindruck bewußtseinsverändernder Substanzen und zu vieler Science-Fiction-Filme.

Es geht, knapp gesagt, um einen kleinen Jungen, der mit seiner Mutter gar nicht zufrieden ist, aber dann doch – er weiß gar nicht so genau, warum – hinterherrennt, als sie von einer paar Marsianern entführt wird. Viel mehr passiert in dem Buch, von der (darf ich’s nochmal sagen? herzzerreißend schmalzigen, sehr treffenden) Auflösung dieser Situation auch gar nicht, es ist wirklich sehr schmal.

Und jetzt hat sich, wenn man dem Trailer glauben darf, Disney also dieses Stoffes angenommen und ihn als computeranimierten Film für März 2011 angekündigt. Ich habe gar nichts gegen Disney, die letzten Animationsfilme des Studios waren durchaus sehr handfest, aber mich irritiert allein schon, daß die grotesken Überzeichnungen von Breatheds Bildern hier in eine pseudorealistische Animationswelt transferiert wurden, die nach diesem ersten Eindruck so wirken, als müßte man in den Tiefen des Uncanny Valley nach ihnen suchen.

Und natürlich habe ich Angst, daß so ein Film mir meine ganz persönliche Berkeley-Breathed-Erfahrung nehmen könnte. Andererseits: Macht die offenbar große ästhetische und erzählerische Differenz zwischen Buch und Film das deutlich unwahrscheinlicher. Vielleicht muß man also höchstens aus anderen Gründen vor dem Film Angst haben.

(via)

Trailershow: Citizen Jane

What, liebe Freundinnen und Freunde, The F***? Anläßlich des „70th anniversary of the film that started it all“ soll, so erfährt man vom oben verlinkten Poster, Michelle Rodriguez die Hauptrolle in dem für 2011 angekündigten Film Citizen Jane spielen – und das soll sich tatsächlich auf Citizen Kane beziehen? Aber ja doch:

Citizen Jane stars Michelle Rodriguez as Charlotte Foster Jane, a lethal assassin hell bent on avenging the murder of her parents in this guns blazing, action packed retelling of Orson Welles 1941 classic, Citizen Kane.

She will do anything for her Rosebud…

Und einen Teaser gibt es auch schon:

Ja, natürlich ist das ein großer Witz, so gerne ich persönlich auch Michelle Rodriguez in solchen Rollen sehe (einer der Gründe, weshalb ich mich auch auf Machete freue) – der Trailer ist als Nebenprodukt bei den Arbeiten zu Blacktino von Aaron Burns entstanden. Aber weil das hübsches Marketing ist, spekulieren natürlich die ersten bereits, ob aus dem „Fake Trailer“, wie einst bei Machete auch, noch ein richtiger Film werden könnte. Wobei, so richtig kann man sich das als Hommage an/Remake von Citizen Kane vielleicht doch nicht vorstellen.

(Hat tip: Peter)

Wonder Woman: Die Doku

Während der Wonder Woman-Realfilm wohl auf ewig in Entwicklung bleiben wird (eine Zeitlang sah es so aus, als ob Joss Whedon das Projekt übernehmen würde, aber das hat sich längst zerschlagen; in den Siebzigern gab es eine Fernsehserie, zuletzt wieder einmal eine Trickfilm-Adaption), bereitet Vaquera Films eine Dokumentation über Wonder Woman, ihre Entstehung und ihre Auswirkungen auf die Populärkultur vor. Von der Film-Homepage:

THE HISTORY OF THE UNIVERSE AS TOLD BY WONDER WOMAN is an independent documentary feature that looks at female superheroes, warrior princesses and other icons of women’s empowerment in pop culture. Examining the history of fiction’s longest running superheroine, the film raises questions about the possibilities and contradictions of women as popular action heroes.

Exploring contemporary culture for women and girls, with its emphasis on how girls and women look, rather than on what they do, the film probes why Wonder Woman has been reduced to a commodity—an icon on a bag, t shirt or mug etc. How can women claim the action genre as their own, and create more liberating narratives than that of the dominant all-powerful masculine superhero? THE HISTORY OF THE UNIVERSE AS TOLD BY WONDER WOMAN is a visually kinetic, highly constructed yet also warmly witty film, harnessing the voices of literary critics, women writers, classicists, philosophers, impersonators, collectors, feminists and fanatics to explore our very gendered notions of “heroism” and “power.”

SF360 hat schon mit der Regisseurin Kristy Guevara-Flanagan gesprochen, der Film wird aber voraussichtlich erst im kommenden Sommer fertiggestellt sein. Ich bin einigermaßen gespannt, denn die Geschichte dieser Comicfigur (die erste Superheldin, deren Geschichten DC-Comics publiziert hat) ist allein schon deshalb interessant, weil ihr „Erfinder“ William Moulton Marston sie gewissermaßen als sozialpsychologisches Experiment geplant hatte, um feministische Ideen unter die Leute zu bekommen (was für Marston ein persönlich besonders wichtiges Thema war).

Es dürfte also spannend sein, wie der Film mit den im (hier jetzt folgenden) Trailer angedeuteten, aber durchaus ja ambivalent lesbaren Folgen von Wonder Womans Existenz umgeht und sie als Erbe von Marstons Figur auslegt. Schon allein die unterschiedlichen visuellen Darstellungen der Wonder Woman-Figur bieten ja hinreichend Stoff für eine ganze Reihe von Essays.

(via)

Update: Gerade erst gesehen: Hier gibt es schon einmal mehr Material aus dem Film zu sehen.

Die ersten Minuten aus Get Him To The Greek

Ich hatte bereits am vergangenen Montag Gelegenheit, Get Him To The Greek zu sehen, eine Art Spin-Off zu Forgetting Sarah Marshall (2008), das sich primär um den Rockmusiker Aldous Snow (Russell Brand) dreht, im vorherigen Film der neue Liebhaber der Titelfigur (die in Greek einen kurzen Auftritt hat). Regie führt hier wieder Nicholas Stoller, und Judd Apatow ist aufs Neue als Produzent beteiligt. Der Film ist freilich weniger leichtfüßig als Forgetting Sarah Marshall – „ernst“ wäre ein zu großes Wort, aber doch: nachdenklicher.

Natürlich sind Drogen reichlich im Spiel (ich habe den Film mal tentativ als „Fear And Loathing in Las Vegas für Apatow-Fans“ umschrieben, aber das ist vielleicht auch völlig falsch), und Snow zur Seite steht Aaron Green (Jonah Hill), ein kleines Licht in einer Plattenfirma, der Snow rechtzeitig zu einem Comeback-Konzert einmal um die halbe Erde lotsen soll.

In Brands Blog habe ich die ersten fünf Minuten des Films gefunden, die etwas hektischer sind als der Rest des Films, aber auch gut für sich stehen können: als kleines fiktionales Zeitdokument über Boulevardjournalismus in Zeiten von Selbstentblößung und Internet. Sehr hübsch.

(Ausführliche Kritik folgt.)

Resident Evil: Afterlife – neuer Trailer

Ein neuer Trailer für Resident Evil: Afterlife ist seit wenigen Stunden im Netz unterwegs, und ich freue mich, dem sehr hohen Trashfaktor zum Trotz, zumindest ein bißchen scheckig. Hier wird allerdings noch deutlicher, worauf le M. schon neulich zurecht hinwies: Daß man offenbar für diesen vierten Film die Franchise heftig mit Elementen aus den Blade– und den Matrix-Filmen aufpeppen will. Sowie mit vielerlei Standardelementen aus jeder anderen Actionfranchise da draußen. Oh, und Beile fliegen in den Zuschauerraum, weil es natürlich 3D sein muß.

(via)