Text zu Filmstart (7. Juli 2011): Kleine wahre Lügen

Diese Woche läuft Les petits mouchoirs (Kleine wahre Lügen) in den Kinos an, ein französischer Ensemblefilm mit lauter großen Namen, der in seiner Heimat durchaus zu Recht einer der erfolgreichsten Filme der vergangenen Jahre war. Für kino-zeit.de habe ich mir die Tragikomödie um eine Gruppe von Freunden näher angesehen.

Foto: Tobis

Text zu Filmstart (30. Juni 2011): The Infidel

Diese Woche läuft erstaunlicherweise die britische Komödie The Infidel als Alles koscher in den deutschen Kinos an. Hier meine ausführliche Kritik. Schöner Film.

Foto: Senator

Texte zu Filmstarts (2. Juni 2011)

Noch eine Nachurlaubsnachreichung: In der vergangenen Woche sind in Deutschland drei Filme angelaufen, die ich vorab gesehen habe- alle drei für ein ganz unterschiedliches Publikum gemacht und gedacht.

Da wäre zunächst The Hangover Part II, die Fortsetzung der durchaus zurecht sehr erfolgreichen Buddy-Komödie The Hangover, in der sich wieder drei nicht mehr ganz junge Herren schrill und pubertär durch extreme Situationen bewegen. Ich fand das für critic.de immer noch einigermaßen komisch, aber man kann das auch völlig zurecht eher ganz und gar furchtbar finden.

Source Code von Duncan Jones habe ich nirgends ausführlicher besprochen, aber besonders mitgerissen oder berührt hat mich der Film nicht; er wirkt zu sehr wie eine Fingerübung, eine emotionslose Versuchsanordnung, ohne besondere Spannung oder Überraschung. Schade, denn Jones‘ Moon fand ich wirklich sehr gut.

Last but wirklich not least ist Somos lo que hay (Wir sind was wir sind) von Jorge Michel Grau ein sehenswertes, seltsames Horrordrama über eine anscheinend kannibalistisch lebende Familie in Mexico City, der vor allem von der Gewalttätigkeit der Welt spricht. Für kino-zeit.de habe ich das etwas ausführlicher beschrieben.

Foto: Warner Bros.

Texte zu Filmstarts (5. Mai 2011)

In dieser Woche starten mindestens zwei sehenswerte Filme in den deutschen Kinos, die ich vorab gesehen habe. Das ist zum einen Wes Cravens neuester Streich, die dritte Fortsetzung seiner Scream-Filme. Scream 4, den ich für critic.de ausführlich besprochen habe, spielt mit den in den ersten drei Filmen bereits etablierten Regeln des Metaslashers, kombiniert das Ganze effektvoll mit Verweisen auf Neue Medien – und macht dann daraus doch einen ganz traditionell effektiven Slasher. Hübsch anzusehen, wenn auch nicht immer sehr furchterregend.

Im französischen Drama Pieds nus sur les limaces (deutsch, fast wörtlich: Barfuß auf Nacktschnecken; meine Kritik steht bei filmstarts.de) mit Diane Kruger und Ludivine Sagnier dreht es sich um subtilere Dinge. Zwei sehr unterschiedliche Schwestern müssen mit den Folgen umgehen, die der plötzliche Tod ihrer Mutter verursacht – und das heißt vor allem: miteinander.

Foto: Central Film

Text zu Filmstart (28. April 2011): Mother and Child

Auch wenn es gut sein kann, daß ich heute abend noch Thor zu sehen bekomme (dessen kritische Rezeption bislang aber eher schlechte Vibes abstrahlt), es gibt einen Film, der morgen startet und den ich zur Sichtung sehr empfehlen kann: Mother and Child aka Mütter und Töchter. Verschorftere Gemüter mögen das Drama etwas zu schmalzig finden, aber mit gewöhnlich gutem Menschenverstand sieht man darin eher eine enorm dichte und nur selten zu viel Pathos verströmende Betrachtung über Elternschaft, Kindschaft und wie wir miteinander umgehen. Die ganz großen Themen also; meine Detailkritik steht bei filmstarts.de.

Foto: Universum

Texte zu Filmstarts (21. April 2011)

Zwei der in dieser Woche startenden Filme habe ich vorab sehen können, und diesmal muß man klar sagen: die Signalfarbe Rot steht für Stop! Warum man sich Red Riding Hood nicht ansehen sollte, habe ich hier ausführlicher aufgeschrieben.

Unbedingt einen Besuch wert hingegen ist Four Lions. Die schwarze britische Komödie über eine Gruppe Möchtegern-Selbstmordattentäter ist brüllend schmerzhaft komisch. Vergangene Woche habe ich auch ein bißchen über die angebliche Zensurdebatte geschrieben, die es im Januar um den Film (nicht) gab.

Foto: Fantasy Filmfest

Texte zu Filmstarts (7., 14. April 2011)

Morgen startet mit Greg Mottolas Paul eine durchaus vergnügliche Science-Fiction-Komödie mit Simon Pegg und Nick Frost; vor allem Kristen Wiig liefert eine hochgradig komische Performance ab. Der ganz große Wurf, die ganz clevere Alienfilm-Parodie (wie es Shaun of the Dead für den Zombiefilm war) ist Paul zwar nicht geworden; aber wer die Hauptdarsteller mag oder dem Genre verfallen ist, wird mit allerlei cleveren In-Jokes versorgt und viel Verständnis für die Besonderheiten von Nerds. Meine ausführliche Besprechung hier im Blog.

Schon seit vergangener Woche trampeln ein paar ganz irdisch-fantastische Wesen durchs deutsche Kino: Trolle. Der norwegische Film Trollhunter ist sehr eigen, aber m.E. für Freund_innen des fantastischen Films unbedingt sehenswert. Etwas mehr dazu hier.

Foto: Universal

Texte zu Filmstarts (17. und 24. März 2011)

Heute startet mit Potiche aka Das Schmuckstück eine sehr komische und wunderbare Komödie aus französischen Landen, in der François Ozon uns mal so richtig zeigt, wie man seine Grandes Dames des Kinos wirklich feiern kann (in diesem Fall: Catherine Deneuve). Details dazu bei critic.de.

Ebenfalls ab heute in den Kinos: Der neue Film mit Nicolas Cage, ein Streifen den wohl niemand wirklich ernst nimmt bzw. ernsthaft anzusehen gewillt sein sollte. Meine Auseinandersetzung mit Season of the Witch/Der letzte Tempelritter kann man bei filmstarts.de nachlesen.

Schon seit vergangener Woche kann man The Rite ansehen, den ich fürs horrorblog.org besprochen habe, und anscheinend war ich der einzige unter den deutschen Kolleginnen und Kollegen, der den Film einigermaßen ansehbar fand. Das kann passieren.

Foto: Concorde

Text zu Filmstart (30. Dezember 2010): Tamara Drewe

Morgen startet Stephen Frears‘ neuer Film Tamara Drewe, der für den deutschen Verleih den milde hirnerweichenden, pseudostabreimenden Titel Immer Drama um Tamara bekommen hat. Ich würde den Film schon allein wegen der hinreißenden Gemma Arterton empfehlen, die die Titelrolle spielt – wer die Dame noch nicht öfter gesehen hat, möge sich dringend und je nach Filmgeschmack St. Trinian’s ansehen (meine Kritik; zu den Cartoons und Verfilmungen mehr hier), Prince of Persia: The Sands of Time (meine Kritik) oder The Disappearence of Alice Creed (meine Kritik). Er ist aber auch eine interessante Umsetzung der gleichnamigen Graphic Novel von Posy Simmonds (Amazon-Link), die es inzwischen auch in einer deutschen Übersetzung von Uli Pröfrock gibt (Amazon-Link).

Jedenfalls habe ich mir Tamara Drewe für kino-zeit.de ein bißchen genauer angesehen und fand ihn recht unterhaltsam.

Foto: Prokino

Texte zu Filmstarts (23. Dezember 2010)

Zum Weihnachtsfest laufen Filme aller Qualitätsstufen in den deutschen Kinos an, und ich habe die Freude, eine kleine Auswahl davon gesehen zu haben.

Foto: RealFictionFilme