Oscarwoche: Alice in Wonderland

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Tim Burtons Variation auf den Klassiker von Lewis Carroll ist bei der Kritik ja ziemlich einhellig durchgefallen; ich selbst fand ihn wirklich unterhaltsam (und habe ihn an dem Abend auch wirklich nur zu dem Zweck gesehen, unterhalten zu werden). Meine Erinnerung an den Film, der natürlich alles andere als eine werkgetreue Verfilmung von Lewis Carrolls Roman ist, ist dadurch womöglich nicht besonders präzise – aber es wundert nicht, daß der Film ausschließlich in Kategorien nominiert wurde, die unmittelbar den visuellen Eindruck betreffen.

Nominiert für: Best Art Direction, Best Costume Design, Best Visual Effects (3)

Chancen: Der Film hat vor allem bei den Spezialeffekten mit Inception einen starken Gegenkandidaten, so daß ich noch am ehesten an einen Preis für Art Direction und/oder (noch eher) Costume Design glaube, denn beides war durchaus vortrefflich.

Kurzfilm: Alice in Wonderland (1903)

Die erste Filmfassung von Alice in Wonderland, Regie: Cecil Hepworth und Percy Stow; Anfang des Jahres in restaurierter Fassung vom BFI National Archive veröffentlicht. Von den ursprünglichen zwölf Minuten Laufzeit sind noch etwa acht erhalten.

(Mehr Infos zum Film; via)