(500) Days of Summer (2009)

Am besten ist diese nicht-romantische Komödie, wenn sie ganz bei sich ist, also eigentlich ein Film-Film. Denn so sehr der Film mit seinen Zeitsprüngen, Zwischentiteln und all den anderen Gadgets auch seine filmische Natur hervorwendet und ausstellt, so sehr er sich in Bezügen und Verweisen auf The Graduate austobt, so leicht verliert er sich dann doch darin, allzu bekannte Szenerien aus romantisch gemeinten Komödien wiederzukäuen, ohne sie wirklich zu transzendieren.

Um so wunderbarer dann die durchgehend und entschlossen alberne, spielerische, leider viel zu kurze Tanzeinlage voller Musical- und Filmzitate:

(Natürlich wird das Glück sofort im Anschluß an diesen Ausschnitt mit einem Schnitt und einer Zeitreise nach vorne wieder unterbrochen. So funktioniert (500) Days of Summer, jede allzu große Euphorie, aber auch jedes allzu großes Unglück durch Vorausschau und Erinnerung aushebelnd. Im Blick auf den Schluß macht ihn das sogar einigermaßen konsequent.)