Natalie Portman, schwarzer Schwan

Heute startet Black Swan mit der wunderbaren Natalie Portman – eine gute Gelegenheit, nochmal auf ihren keineswegs jugendfreien Rap bei Saturday Night Live hinzuweisen…

Koyaanisqatsi, Liberty City edition

Claus-Dieter Schulz von den Machinima Studios hat hier Bilder der fiktiven Stadt „Liberty City“ aus dem Computerspiel Grand Theft Auto IV wie Szenen aus Godfrey Reggios Koyaanisqatsi zusammengesetzt und mit der Filmmusik von Philip Glass unterlegt. Hübsch. (Ja, nicht ganz neu, sondern schon vor zwei Jahren eingestellt. Und vor einem Jahr bei Nerdcore gepostet.)

16ème Étrange: Suck (2009)

Dieser Beitrag gehört zu meiner Berichterstattung über das 16ème L’Étrange Festival in Paris. Der Film war auch auf dem FFF 2010 zu sehen.

Wo wir schon bei Vampirkomödien sind: Suck dürfte in diesem Subgenre zu den etwas interessierter erwarteten Filmen gehört haben, bevor er jetzt auf dem Fantasy Filmfest auch in Deutschland und hier in Paris beim L’Étrange Festival zu sehen war.

Eine kleine kanadische Band, die seit vermutlich ewigen Zeiten herumtouren, ohne je auf einen grünen Zweig zu kommen, werden plötzlich erfolgreich, nachdem zuerst ihre Bassistin und dann auch die männlichen Mitglieder zu Vampiren werden. Allerdings sind nicht alle Beteiligten besonders glücklich mit dieser Entwicklung.

Die Handlung von Suck ist nicht besonders aufregend, zumal sie ohne große Höhepunkte und dramatische Zuspitzungen so dahinerzählt wird. Wenn man so will, ist das die Geschichte, die Jennifer’s Body im Hintergrund nicht (oder jedenfalls nicht so) erzählt (allerdings mit Vampirismus statt Dämonen, dafür auch hier mit einer Jennifer): Wie es der Band ergeht, die den Pakt mit dem Teufel schließt. Suck macht daraus eine schwärzliche Komödie, die man sich vor allem deshalb gerne ansehen mag, weil sie bei kurzer Filmzeit flott erzählt ist und durch reichliche Musikbeigaben sehr palatabel.

Die Musik kommt nicht nur von der Film-Band The Winners, sondern auch von zahlreichen Größen des Rockgeschäfts, die Autor/Regisseur/Hauptdarsteller Rob Stefaniuk irgendwie davon überzeugen konnte, hier mitzuspielen: Moby, Alice Cooper, Iggy Pop… und Malcolm McDowell spielt „Eddie Van Helsing“, einen einäugigen, versoffenen Vampirjäger, was ihm offenbar große Freude bereitet. Mit Lust spielt auch Dmitri Coats den Vampir Queeny, der den Stein ins Rollen bringt; er wirkt dabei stets wie Johnny Depps Mad Hatter aus Speed.

Ansonsten verbringt Stefaniuk viel Zeit damit, seine Hauptdarstellerin Jessica Paré als Vampirin ins rechte Licht (gerne überstrahlt) zu setzen und verführerisch auf die Leinwand zu bringen. In welcher Konsequenz er das betreibt, ist schon fast wieder amüsant für sich. Suck ist ein grundsympathischer Film, der über seine Schau- und Hörwerte ganze anderthalb Stunden lang trägt. Dann ist Schluß, und dann ist auch gut.

Foto: Fantasy Filmfest

Musikvideo ‚Kick-Ass‘

In diesem Musikvideo zum Song ‚Kick-Ass‘ von Mika – zugleich Titelsong des gleichnamigen Films, hier schon einmal erwähnt – gibt es auch ein paar neue Einstellungen aus dem Film zu sehen. Nichts Atemberaubendes zwar, aber meine Vorfreude auf den Film ist seit den ersten Besprechungen vom SXSW noch einmal gestiegen.

(via)

(Update: Video wurde gelöscht, durch eine andere Quelle ersetzt; wer es dennoch nicht sehen kann, hier gibt es eine abgefilmte Fassung. Danke an B. für den Hinweis!)