Die ganze Harry-Potter-Saga auf einem Poster

Im The Burrow’s Studio Blog gibt es hier The Summharry – Poster, die die Handlung der Harry-Potter-Bücher (und implizit auch: -Filme) sehr konzise und amüsant zusammenfassen, als drucktaugliche Graphiken zum kostenlosen Download. Es gibt jeweils die einzelnen Bücher oder die ganze Geschichte in einem Bild (wie oben zu sehen; aufs Bild klicken für die ganze Pracht in deutlich reduzierter Größe). Mit Schere oder Photoshop kann man sich daraus sicher auch ein hübsches Immer-an-der-Wand-lang-Bild schneidern…

Hier geht es zu den Downloads. (via)

Die Zähmung der Lisbeth Salander

Ich mache mir etwas Sorgen um die Neuverfilmung von Män som hatar kvinnor (Verblendung), The Girl with the Dragon Tattoo. (Natürlich sehe ich vor allem die Notwendigkeit nicht, aus einem durchaus sehr guten Film so bald darauf einen zweiten zu machen – Regisseur Niels Arden Oplev kann durchaus ein bißchen beleidigt sein vielleicht. Immerhin muß man sich, da David Fincher Regie führt, keine allzu großen Sorgen machen, daß das Remake an und für sich ganz furchtbar werden könnte.)

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Meine Irritation hat schon vor einigen Monaten begonnen, und mit dem jetzt veröffentlichten Teaser-Poster erhärtet sich der Verdacht: Hier wird für die Werbekampagne die Figur der Lisbeth Salander (in Finchers Film von Rooney Mara verkörpert) in einer Weise dargestellt (und deshalb wird das Poster hier auch nicht reproduziert), die vor allem dazu geeignet ist, sie als sexuelles Wesen dar-, vor- und auszustellen.

Schon die im Januar veröffentlichte Fotostrecke mit Bildern von Rooney Mara (als Salander) in W zeigte diese Tendenz – das konnte man aber vielleicht noch, mit sehr viel gutem Willen, als ans publizierende Medium angepaßte Aufmerksamkeitsstrategie lesen. Mit der Veröffentlichung des offiziellen Posters aber wird mehr daraus: Wird daraus Bilderpolitik mit einer klaren Sprache und Geschlechterordnung.

Das Bild ist in dunklem Schwarzweiß gehalten; Salander (Mara) steht darauf, nackt bis zur tief auf den Hüften sitzenden Jeans, vor Blomkvist (Daniel Craig, bekleidet), der seinen linken Arm um ihren Oberkörper gelegt hat. Salanders Brüste liegen frei, ihre Brustwarzen werden durch Schrift bzw. durch ihren linken Arm abgedeckt, mit dessen Hand sie an Blomkvists Armbeuge faßt. Beide blicken in Richtung der Kamera.

Zwar wirkt Salander auf diesem Bild keineswegs wie ein braves, gefügiges Mädchen – gerade auch durch ihren direkten Blick nimmt sie keine unterwürfige Position ein -, zugleich ist sie aber deutlich Blomkvist untergeordnet. Dies wird zum einen durch ihre Körpergröße suggeriert (Noomi Rapace – Salander im Originalfilm – ist meiner Erinnerung nach nicht kleiner als ihr Gegenüber Michael Nyqvist – Blomkvist), zum anderen aber auch durch Blomkvists schützende Geste (die durch Salanders eigene Hand wiederum aufgewertet wird).

Zusammen mit ihrer Nacktheit entsteht so das Bild einer Lisbeth Salander, die Blomkvist jedenfalls nicht ebenbürtig ist; sieht man das Bild zudem im Kontext der erwähnten Fotostrecke aus W, so entsteht deutlich der Eindruck, daß ihre Figur hier als sexuell verfügbar dargestellt wird, verbunden allenfalls mit in die Alltagskultur eingesickerten Fetischisierungsmitteln à la Suicide Girls. Vor allem aber wird Salander in den Bildern aufs Sexuelle nahezu vollständig reduziert.

Das ist insbesondere deshalb so ärgerlich, weil sie in den Romanen – und weitgehend auch im Film von Niels Arden Oplev – zwar auch ein sexuelles Wesen ist (nicht zuletzt ist dies für ihre Beziehung zu Blomkvist von Bedeutung), aber eben nicht hauptsächlich. Alle Insignien und Gegenstände, die für Salander in Buch und Film sonst so wichtig sind – vor allem also ihr Computer – fehlen hier vollständig.

Stieg Larssons Bücher haben eine der vollständigsten, komplexesten Heldinnen im jüngeren Thriller in die Welt gesetzt; die Kampagne für The Girl with the Dragon Tattoo scheint nun schwer daran zu arbeiten, diese harte, widerspenstige Figur, diese schwarze Ritterin des Geschlechterkampfes, zu domestizieren und sexuell verfügbar zu machen.

(Hier nun noch der Trailer zu The Girl with the Dragon Tattoo, in dem Lisbeth Salander, dem Filmtitel zum Trotz, praktisch nicht auftaucht.)

Colombiana – Poster

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Nach dem ersten Trailer hier nun auch ein Poster zu Colombiana mit Zoe Saldana, der im kommenden Herbst anlaufen wird, über eine junge Frau, die sich zur Killerin ausbilden läßt, um den Mord an ihren Eltern zu rächen.

(via)

Neues ‚Super‘-Poster mit Ellen Page

Es gibt ein neues Poster zu James Gunns großartigem Super, diesmal mit Ellen Page hinter der Maskierung.


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Das Bild gibt es auch mit Hauptdarsteller Rainn Wilson und in Rot.

(Quelle, via)

Poster: ‚Cat Run‘

Auch wenn die Inhaltszusammenfassung, die indieWIRE anbietet, nicht unbedingt danach klingt, als sei Cat Run ein Kandidat für das Oberthema dieses Blogs – das Poster spricht eine andere Sprache.

Stockwell’s film centers around a failed chef and his slacker best friend. Aimless, they decide to help a high class export who is holding important evidence to a scandalous cover up. The two friends soon find themselves as makeshift detectives, protecting the woman from the mob, a corrupt U.S. Senator and a dangerous assassin.

Der Film startet am 1. April in den USA; weitere Termine gibt es bislang leider noch ebensowenig wie Kritiken, Trailer oder Szenenfotos.

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(via)

Poster für ‚Requiem pour une tueuse‘

Hier ist das offizielle, Paris gerade zupflasternde Plakat für Requiem pour une tueuse mit Mélanie Laurent in der Titelrolle.

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Und ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich in dem Bild eine gewisse Ähnlichkeit zum Plakat von Point of No Return sehe, dem von 1993 datierenden John-Badham-Remake von Luc Bessons Nikita (1990)?

Oder vielleicht gibt es auch einfach nur eine begrenzte Anzahl von Posen und Bekleidungsvarianten, in denen man Frauen mit Waffen gerne abbilden möchte. Aber daß die schon alle abgegrast sind…

Neues Poster für ‚Hanna‘

Ich beteilige mich hier ja normalerweise nicht am Wettlauf darum, zu jedem neuen Film die letzten drei Szenenfotos und das tolle Plakat und diesen neuen Trailer jetzt aber auch sofort zu posten. An Neuigkeiten über Joe Wrights neuen Film Hanna (hier der Trailer, der Guardian hat einen (heftigen) Clip) über eine 16jährige mit Kampfausbildung (Saoirse Ronan) bin ich aber natürlich schon meines Blognamens wegen sehr interessiert.

Collider weist nun auf ein neues Poster zum Film bei impawards.com hin, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Schon das erste Motiv sah ja nicht schlecht aus.

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Die offizielle Synopsis:

Hanna (Ronan) is a teenage girl. Uniquely, she has the strength, the stamina, and the smarts of a soldier; these come from being raised by her father (Bana), an ex-CIA man, in the wilds of Finland. Living a life unlike any other teenager, her upbringing and training have been one and the same, all geared to making her the perfect assassin. The turning point in her adolescence is a sharp one; sent into the world by her father on a mission, Hanna journeys stealthily across Europe while eluding agents dispatched after her by a ruthless intelligence operative with secrets of her own (Ms. Blanchett). As she nears her ultimate target, Hanna faces startling revelations about her existence and unexpected questions about her humanity.