FFF 2009: Push (2009)

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Es ist schon eine Weile her, daß ich Push gesehen habe (er lief bereits Anfang des Jahres hier in Frankreich an, verschwand aber trotz großer Werbekampagne vorher fast sofort wieder aus den Kinos), aber anläßlich des FFF möchte ich meine Erinnerung noch einmal ein bißchen bemühen.

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Meine spontane Reaktion kann erst einmal so stehenbleiben, und daß der Vergleich mit Jumper (2008) eben nicht unbedingt ein Lob ist, kann man in meiner Kritik zu diesem Film noch einmal nachlesen.

Die Geschichte um eine Gruppe von Jugendlichen mit speziellen Fähigkeiten wie Telekinese oder vagen Einblicken in die Zukunft positioniert sich natürlich in seiner ganzen Grundkonstellation präzise zwischen den X-Men (allerdings ohne einen weisen Schuldirektor oder sonst wie erfahrene Erwachsene) und eben Jumper, mit dem es auch die Figur des adoleszenten Hotshots gemeinsam hat (hier in Gestalt von Chris Evans, allemal erträglicher als Hayden Christensen).

Ausgleichende Kraft ist die kleine Cassie, für die Dakota Fanning das abgebrühte Kind geben darf, irgendwo am Anfang des Weges zum Erwachsenwerden, aber scheinbar und ihren Kleidungsgewohnheiten nach schon reif für ihr Alter. Oder dann eben doch nicht; wahrscheinlich ließe sich anhand dieses Films einiges schreiben zum Bild der pubertierenden Mädchen im amerikanischen Kino.

Ansonsten treibt der Film zwar nicht durchgehend entlang klassischer Momente des jüngeren Mutantenkinos, also insbesondere der genannten Beispiele, aber so richtig viele Überraschungen hat er auch nicht zu bieten.

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