Texte zu Filmstarts (28. Juli 2011)

Vermutlich werden ab morgen ob geringer Kopienzahl nicht eben unendlich viele Menschen die Möglichkeit bekommen, sich den Film Confessions (Geständnisse) anzusehen – aber diese sollten die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen, dieses visuell seine Narration vorantreibende Thrillerdrama anzusehen, das sich fröhlich allen Kategorien und Zuschreibungen entzieht, während es die Welt in Stücke reißt. Buchstäblich. Hier meine Besprechung bei kino-zeit.de.

Nur für einen bedeutend kleineren Teil der Menschheit wird Green Lantern von Interesse sein, das Ryan-Reynolds-Superheldenvehikel. Zwar werden ihn sich dennoch viel mehr Leute ansehen, aber an der Qualität des Films liegt das nicht. Eher bietet der Streifen gut gelaunten Edeltrash, aber dazu gehen die Meinungen weit auseinander: für manche ist das einfach nur teurer Schrott. Meine Haltung dazu gibt’s hier im Blog.

Cars 2 läuft ebenfalls morgen an, und eigentlich hat Maurice bei critic.de alles dazu gesagt, was ich auch anzumerken hätte. Außer vielleicht noch: Ich habe mich fulminant gelangweilt.

Bleibt schließlich noch Nichts zu verzollen zu erwähnen, eine vergnügliche französische Komödie über die Mühen der europäischen Einigung ebendort, wo sie am leichtesten erscheint: in der menschlichen Begegnung der Grenzanrainer. Mit Dany Boon (der auch Regie führt) und dem mir immer mehr ans Herz wachsenden Benoît Poelvoorde als einander spinnefeinde Grenzbeamte auf unterschiedlichen Seiten des franko-belgischen Niemandslandes. Meine ausführliche Besprechung gibt es bei filmstarts.de.

Foto: Rapid Eye Movies