Oscarwoche: Salt

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Ich fand diese Agentinnen-Actiongeschichte mit Angelina Jolie ja erheblich besser als die meisten meiner Kolleg_innen, was vermutlich nicht nur an meinem Soft Spot für Angelina Jolie liegt, sondern auch daran, daß Salt vielleicht der einzig solide, ernsthafte und gelegentlich auch harte Agentinnenfilm der vergangenen Jahre ist. Frauen werden immer noch zu selten in solche Rollen besetzt, und gerade im Vergleich zu den Agent_innenkomödien des vergangenen Jahres – namentlich Killers (meine Kritik) und Knight and Day – mit ihren vorsintflutlich anmutenden Geschlechtermodellen ist dies eine angenehme Abwechslung, die sich, bei aller Hanebüchigkeit in vielem, jedenfalls nicht hinter den meisten, männlich besetzten Agentenfilmen verstecken muß. (Und ja, natürlich sind die Bourne-Filme interessanter und die besseren Bonds auch besser.)

Nominiert für: Best Sound (1)

Chancen: Praktisch null.

Die Damen lassen krachen (Trailershow)

Daß der Autor dieses Blogs, dessen Titel eine gewisse filmische Vorliebe seinerseits schon im prominent gezeigten Titel vor sich her trägt, in seinem Herzen eine sehr weiche Stelle für Milla Jovovich hat, mag man ihm, bei all deren schauspielerischen Schwächen, bitte und gerne nachsehen. Und weil er zudem Actiontrash ebensowenig abgeneigt wie er dem Zombiefilm herzlich zugeneigt ist, freut er sich, allen Unkereien zum Trotz, dann eben doch auf Resident Evil: Afterlife, den vierten Film der Franchise (hier meine Besprechung zu Nummer 3, Extinction) der zu allem knallbunten Überfluß auch noch in 3-D zu sehen sein wird. Im Trailer wumst es gewaltig und weitgehend sinnfrei.

Noch mehr freue ich mich freilich auf einen der neuen Filme mit Angelina Jolie (die zu verehren dieses Portrait einige Gründe bereithält), nämlich Salt, in dem sie eine amerikanische Agentin spielt, die vielleicht zugleich eine russische ist – ein Film, der schließlich auch deshalb sehenswert ist, weil Liev Schreiber und Chiwetel Ejiofor mitspielen.