Hyperventilierende visuelle Bombe: Sucker Punch

Die Werbemaschinerie zu Zack Snyders Sucker Punch läuft bereits beharrlich, auch wenn der Film erst in drei Monaten, dann aber in vielen Staaten gleichzeitig, zu sehen sein wird. Ich hatte hier schon einmal einen Trailer gepostet, in der neuen „Featurette“ sind noch einige kurze Sequenzen mehr zu sehen; und noch mehr wirkt der Film wie eine hochtourige Variation auf Tim Burton-Filme mit vielen, vielen Schußwaffen und Explosionen. Oder wahlweise DOA: Dead or Alive (meine Kritik) auf Speed.

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Trailershow: Sucker Punch

Ich gehöre keineswegs zu den Leuten, die bei Nennung des Namens Zack Snyder in ekstatische Zuckungen verfallen. Ich fand seinen Dawn of the Dead besser als die meisten (und ergo unterbewertet), während ich in 300 vor allem ein gräßliches, ästhetisch sehr halbgares Macho-Spektakel sehen konnte; und Watchmen ist zwar vermutlich fast der beste Film, der sich aus dem Material machen ließ, bleibt aber zwingend hinter seiner Vorlage zurück.

Der neue Trailer für sein eher abgedreht wirkendes Projekt Sucker Punch ist hochtourig hyperventilierend und computerästhetisch völlig überladen und zugedröhnt, aber die wüste Geschichte um eine Handvoll Insassinnen einer Nervenheilanstalt, die sich in eine Phantasiewelt flüchten, um sich dadurch auch aus ihrem Gefängnis zu befreien – und die einen eklatant überzogenen Krieg gegen die seltsamsten Gegner führen -, die ist schon wieder so durchgeknallt, daraus könnte was werden.

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