Kurzfilm: The Giant

Der offenbar einzige Film von Denis Nokony, ein ganz kurzer Streifen aus dem Jahr 1987 über Edouard Beaupré, den „Willow Bunch Giant“.

This animated short tells the story of Edouard Beaupré, a.k.a. the Willow Bunch Giant. At 2.5 m (8’ 3”), he was the tallest Canadian in history. Born in 1881 in a small Métis community south of Moose Jaw, Saskatchewan, his life was tragically cut short in 1904 while he was “on display” at the St. Louis World’s Fair.

(Quelle)

Kurzfilm: Somnolence

Das hier ist Somnolence, ein Kurzfilm von Patrick Kalyn, der an den Spezialeffekten von Filmen wie Avatar, District 9 oder King Kong (2005) beteiligt war; die offizielle Synopsis liest sich wie folgt:

By 2031, the Earth has exhausted its supply of fossil fuels. With the world on the verge of collapse, nations from around the globe form a coalition called AREN; the ‘Manhattan Project’ of clean self-replenishing energy. When an experiment goes wrong that threatens the world’s existence, David Canterra and a team of elite soldiers are sent on a mission to stop the anomaly. What they find is a mind-bending alternate dimension, and their only way home is through the fabric of time.

Es ist allerdings gut, daß man das so genau erklärt bekommt, denn aus dem spärlichen Dialog des Films läßt sich derlei komplexe Handlung nur mühsam destillieren. Am Drehbuch wäre also noch ein wenig zu arbeiten… aber schick sieht der Streifen schon aus.

(via)

Kurzfilm: Tous des monstres

Da Spreeblick den Film vorgestern schon gezeigt hat, sieht ihn wahrscheinlich kaum jemand hier zum ersten Mal; aber Tous des Monstres (Homepage), der Abschlußfilm von Nicolas Deprez, Laurent Jaffier, Pierre Lippens und Gabrielle Lissot, ist auch noch einen Blick leicht wert. Es gilt in der Tat die doppelte Warnung, den Film trotz seiner hübschen Verneigungen vor dem expressionistischen Film womöglich nicht am Arbeitsplatz (oder in anderen nicht-privaten Kontexten) anzusehen und von empfindsameren Naturen fernzuhalten.

Kurzfilm: Modern Times

Wenn die dunkle Seite des Mondes ins Blickfeld gerät, dann hat man endlich das Maß an Lichtarmut erreicht, das man für richtig großes Kino braucht. Modern Times von BC2010 ist ein kurzer, vor allem am Computer entstandener Film (siehe die Szenen Behind the Scenes), der Chaplins Klassiker mit Kubricks nicht minder klassischem 2001: A Space Odyssey verbindet. Kamera: Richard Mountney, Assistenzen: Simon Mountney, Tom Mountney und Robin Mair.

(via)

Kurzfilm: Salesman Pete and the amazing Stone from Outer Space!

Ein Steak als Sidekick? Bring it on!

Herrlich durchgeknallter Animationsfilm fast ohne Worte, in dem bis zum Zähler von 4 Minuten 30 Sekunden mehr passiert als in manchem Film während der ganzen Laufzeit! So einige Ausrufezeichen wert! Hat auch ein Blog! Gekonnt geschnittener Abschlußfilm von Marc Bouyer, Max Loubaresse und Anthony Vivien! Musik von Cyrille Marchesseau! Mael Vignaux hat das Sounddesign gemacht! Wow!

(via!)

Kurzfilm: Man in a Blizzard (und sein Vorbild)

Vermutlich braucht ein Kurzfilm keine Werbung mehr, den der einflußreiche amerikanische Filmkritiker Roger Ebert nicht nur in seinem Blog vorstellt, sondern zugleich auch noch für den Oscar als besten Kurzfilm vorschlägt:

This film deserves to win the Academy Award for best live-action short subject.
(1) Because of its wonderful quality. (2) Because of its role as homage. It is directly inspired by Dziga Vertov’s 1929 silent classic „Man With a Movie Camera.“ (3) Because it represents an almost unbelievable technical proficiency. It was filmed during the New York blizzard of Dec. 26, and Jamie Stuart e-mailed it to me with this time stamp: December 27, 2010 4:18:18 PM CST.

Stuarts Film ist in der Tat ein wunderbares Stück Film, elegant komponiert, stellenweise sehr witzig und hervorragend mit Musik kombiniert. Gebt dem Mann mehr zu tun und etwas mehr Zeit, was käme dann dabei heraus?

Aber um den Vergleich, den Ebert macht, wirklich zu ermöglichen: Hier ist der von ihm bemühte Der Mann mit der Kamera/Chelovek s kinoapparatom (1929) von Dziga Vertov, freilich ohne Ton, in der bei archive.org aufzufindenden Fassung:

(via, via)

Kurzfilm: Der kleine Nazi

Das ist zwar offenbar nur ein Vierminutenzusammenschnitt des eigentlich 13:30 Minuten langen Kurzfilms von Petra Lüschow (Portrait von 2006 in der taz), mit dem sie auf dem interfilm Festival 2010 den ZDFneo-Preis gewonnen hat – aber auch in dieser kondensierten Fassung schon ist das ein schön schmerzhafter Blick auf heile, „deutsche“ Weihnachten.

Und damit den Leser_innen dieses Blogs ein frohes Weihnachtsfest mit hoffentlich ganz anderer Dekoration.

(via/und)