Texte zu Filmstarts (12. August 2010)

Von den dieswöchigen Filmstarts habe ich drei ausführlicher besprochen. Zunächst wäre dies 8th Wonderland – die Kritik ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Deadline nachlesbar -, ein fast essayistisch anmutender Spielfilm über einen virtuellen Staat und die Folgen seiner Existenz auf das „Real Life“.

Mademoiselle Chambon (für kino-zeit.de gesehen) ist ein sehr ruhiges französisches Liebesdrama, in dem vielleicht zu wenig gesprochen und zu wenig gewollt wird.

Den krassen Gegensatz dazu bietet Das A-Team (bei critic.de), eine laute und unterhaltsame, aber eben auch ziemlich flache Filmadaption der auch schon ziemlich angejahrten Fernsehserie. (Zu den Geschlechterbildern in diesem Film hatte ich mir hier ausführlicher Gedanken gemacht.)

Foto: Neue Visionen Filmverleih

Texte zu Filmstarts (29. Juli 2010)

Was für ein großartiger Donnerstag! Was für ein herausragendes Monatsende! Heute starten gleich drei Filme, deren Sichtung ich mit Nachdruck empfehlen kann und möchte, wenn auch jeweils aus völlig unterschiedlichen Gründen.

Für kino-zeit.de habe ich den französischen Film Das Konzert gesehen, eine berührende Auseinandersetzung mit den Folgen des Stalinismus in Form eines Konzerts. Äh, ja, sagt der Titel.

Inception ist der groß erwartete neue Film von Christoper Nolan, der nun endlich auch in Deutschland startet. Auch wenn der Film die in ihn gesetzten überhöhten Erwartungen womöglich nicht erfüllen kann, ist er doch äußerst sehenswert und mit Sicherheit ein Fall für eine sehr große Leinwand.

Mit Toy Story 3 (für kino-zeit.de gesehen) setzt Pixar schließlich die zurecht bekannte Toy Story-Reihe fort – und fügt Ihr einen fulminanten Schlußpunkt hinzu, eine witzige, familientaugliche, aufregende Reise durch das Leben unserer Spielzeuge.

Foto: Concorde Filmverleih

Texte zu Filmstarts (1. Juli 2010)

Gleich zwei sehenswerte Filme starten diese Woche, die ich beide besprechen konnte: Da ist einmal Gordos – Die Gewichtigen (Text bei critic.de), eine spanische Komödie mit schmerzlichsten Unter- und Obertönen, die große Fragen nach Liebe und Sex stellt – und dann Jungs bleiben Jungs (Les Beaux Gosses) (Text bei kino-zeit.de), dessen Fragen in die gleiche Richtung weisen, allerdings aus der Sicht französischer, männlicher Teenager. Die Antworten fallen erwartungsgemäß ganz anders aus.

Texte zu Filmstarts (3. Juni 2010)

Zu den Filmstarts dieser Woche habe ich so einige Texte veröffentlicht. In der aktuellen Deadline findet sich eine Besprechung von Repo Men von mir (ein Film, kurz zusammengefaßt, der ästhetisch wie inhaltlich weit unter seinen Möglichkeiten bleibt), und bei critic.de habe ich mich zu Street Dance 3D geäußert.

Vor allem aber habe ich in einigen Texten mit dem ziemlich großartigen Science-Fiction-Monsterstreifen Splice von Vincenzo Natali (Cypher, Cube) beschäftigt. Ich hatte den Film bereits im Februar beim Festival in Gérardmer gesehen und dann für kino-zeit.de und blairwitch.de besprochen.

In Gérardmer hatte ich dabei auch Gelegenheit, ein ausführliches Interview mit Natali zu führen – wir haben über die Genetik als logische Weiterentwicklung der menschlichen Evolution gesprochen, darüber, wie man Biohorror machen kann, ohne permanent David Cronenberg zu zitieren sowie über die Frage, ob Nerds nicht erwachsen werden wollen. Das Interview sollte im Laufe des Tages ist bei Telepolis zu lesen sein, den Audiomitschnitt (auf Englisch, ungekürzt und mit Spoilern) stelle ich demnächst hier ins Blog.

Für die taz habe ich mir zudem anläßlich des Filmstarts von Splice noch ausführlich Gedanken gemacht zu Tiermenschen, Gentechnik und Reproduktion im Horrorfilm. (Frei online einsehbar ist der Text vermutlich nur heute.)

Texte zu Filmstarts (20. Mai 2010)

Zu zwei Filmen, die in dieser Woche in Deutschland anlaufen, habe ich schon längere Kritiken geschrieben.

  • Einmal hier im Blog meine Kritik meinen Verriß zu dem Remake A Nightmare On Elm Street (2010) von Samuel Bayer sowie
  • bei critic.de eine Besprechung von Die Beschissenheit der Dinge von Felix Van Groeningen, ein schöner, derber, humorvoller Coming-of-Age-Film, der glücklicherweise aus Genrekriterien ziemlich besoffen hintüber herausfällt.

Bitte erspart Euch Freddy und seht Euch stattdessen lieber das Leben von Gunther an.