Kurzer Clip aus der „Wonder Woman“-Pilotfolge

Das Trauerspiel um die Wonder Woman-Fernsehserie, die NBC in Auftrag gegeben hatte, nur um sie dann nach Abdrehen des Pilotfilms von David E. Kelley sehr schnell wieder zu begraben, hatte ich hier und auf Twitter schon gelegentlich begleitet und kommentiert. Absurd viel wurde vor allem über das Kostüm der Hauptfigur diskutiert, das Adrianne Palicki tragen sollte; in weiteren Rollen waren mit Elizabeth Hurley und Cary Elwes zumindest leidlich bekannte B-Stars gecastet.

Natürlich darf man hoffen, daß die abgelehnte Folge irgendwann im Internet auftaucht (mit einer regulären Fernsehausstrahlung ist wohl eher nicht zu rechnen), so daß wir uns selbst ein Bild davon machen können, ob NBC zu Recht kalte Füße bekommen hat. Eine erste Ahnung davon gibt nun dieser 30-Sekunden-Clip, der seinen Weg ins Internet gefunden hat (vorher gab es schon gute, wortwörtliche zwei Sekunden Footage, die nur vage einen Eindruck davon vermitteln konnten, ob Palicki zu physischer Bewegung in der Lage sei), und leider, leider sieht es so aus, als habe NBC gut daran getan, sich nicht weiter mit der Serie zu belasten.

Natürlich ist der Clip (gefunden bei Allociné) vermutlich nicht repräsentativ für das Endprodukt, welches man eventuell im Fernsehen gesehen hätte; aber trotzdem stimmt hier fast gar nichts: Schnitte, Rhythmus, Timing, sogar die herumschwingenden Arme von Palickis Wonder Woman wirken unkontrolliert. Aber vielleicht sehr Ihr das anders?

Transformers 3 – Early Buzz & das Wesentliche in neun Minuten

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In Frankreich Paris hat am Donnerstagmorgen eine sehr frühe Pressevorführung von Transformers: Dark of the Moon stattgefunden (allerdings mit einer Sperrfrist versehen, die vor allem dadurch bizarr wird, daß vor ihrem Ablauf eine öffentliche Vorpremiere eben hier in der Stadt stattfindet), und zur großen Überraschung womöglich aller Beteiligten sind die wenigen durchdringenden Stimmen gedämpft positiv – trotz der über zweieinhalb Stunden gelingt es dem Film anscheinend, zumindest sein Zielpublikum oder deren etwas kritischere Vertreter_innen bei der Stange zu halten. Vor allem technisch – aber das verwundert wohl nicht – sei der Film erstklassig. Den Rest wird man sehen müssen bzw. die Kritiken abwarten, die ab Montag hervorströmen dürften.

Bis dahin kann man sich immerhin schon einmal über die wesentlichen Plotpoints des Films in diesem Clip informieren, der nur öffentlich verfügbare Clips und Trailer montiert, aber durch die Montage schon einen ziemlich guten Eindruck davon gibt, was in dem Film so vorgeht:

(via)

Louis de Funès-Supercut

Louis de Funès (eigentlich Louis Germain David de Funès de Galarza – was für ein Name allein!) war sicher einer der größten europäischen Komiker seiner Zeit; und um einige seiner schönsten Szenen (in deutscher Synchronisation) zu würdigen, hat Youtube-User litervid das erstellt, was man heutzutage neuerdings einen „Supercut“ nennt: 10 Minuten Filmschnipsel in hübscher, wenn auch nicht zwingender Aneinanderreihung. Entdeckt hat die vergnüglichen Minuten Joachim Kurz, und meine persönliche Lieblingsstelle ist auch enthalten, etwa ab Minute 5:50.

Und wenn ich mich jetzt noch irgendwann traue, de-Funès-Filme auf Französisch anzusehen, dann bin ich richtig stolz auf mich.

(via)

Good Omens: Was sein könnte

Immer mal wieder machen ja junge ambitionierte Fans Mashup- oder Fake-Trailer zu Filmprojekten, die sie gerne verwirklicht sähen; und sehr, sehr selten wird aus diesen Projekten dann auch einmal ein wirklicher Film. (Auch unter Profis ist das Trailer-to-Movie-Phänomen relativ neu, aber mit Filmen wie Machete wahrlich nicht schlecht vertreten.) YouTube-Nutzer baroqu3 (Steven Wood) hat jetzt für Neil Gaimans und Terry Pratchetts Buch Good Omens einen fiktiven Verfilmungsabspann gedreht, der auch seine Lieblingsbesetzung für diesen Film enthält. Von Edgar Wright als Regisseur geleitet: Das könnte wirklich ein spannendes Projekt sein!

Oder wie es bei soup.io kommentiert wurde:

omg who do i have to bribe/blow/stab to make this happen?

Der Verlag schreibt über das Buch:

There is a distinct hint of Armageddon in the air. According to The Nice and Accurate Prophecies of Agnes Nutter, Witch (recorded, thankfully, in 1655, before she blew up her entire village and all its inhabitants, who had gathered to watch her burn), the world will end on a Saturday. Next Saturday, in fact. So the armies of Good and Evil are amassing, the Four Bikers of the Apocalypse are revving up their mighty hogs and hitting the road, and the world’s last two remaining witch-finders are getting ready to fight the good fight, armed with awkwardly antiquated instructions and stick pins. Atlantis is rising, frogs are falling, tempers are flaring. . . . Right. Everything appears to be going according to Divine Plan.

Except that a somewhat fussy angel and a fast-living demon — each of whom has lived among Earth’s mortals for many millennia and has grown rather fond of the lifestyle — are not particularly looking forward to the coming Rapture. If Crowley and Aziraphale are going to stop it from happening, they’ve got to find and kill the Antichrist (which is a shame, as he’s a really nice kid). There’s just one glitch: someone seems to have misplaced him. . . .

Erster Clip aus ‚Pirates of the Caribbean 4‘

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Ich mag ja eigentlich die Pirates of the Caribbean-Filme; den ersten habe ich, wie alle anderen Menschen ja eigentlich auch, geliebt, aber auch dem zweiten und dem dritten mochte ich ihre gewiß zahlreichen Fehler noch nachsehen. Aber der jetzt demnächst in Cannes vor-vorgestellte Film Numero vier hat natürlich schon arg den Beigeschmack eines nachgereichten Geldeinsammlers, der allein kapitalistischen Kriterien zu genügen habe. Und auch wenn die präsente Anwesenheit von Penelope Cruz nicht schaden kann – der jetzt veröffentlichte erste Clip aus dem Film macht mir nur wenig Hoffnung. So langsam sieht das aus, so unspritzig und selbstkopierend, so gelangweilt in Idee und Durchführung… man fragt sich vor allem: Wer hat das denn als Marketingmaterial ausgesucht?

(via)

Wenn When Harry Met Sally eine Fortsetzung bekäme

Funny Or Die hat mit Billy Crystal und Helen Mirren einen netten kleinen Fake-Trailer zu einer eventuellen Fortsetzung von When Harry Met Sally gemacht. Nach kurzer Zeit wird das Ganze etwas, ähm, seltsam.

Und Mike Tyson, auch hier kurz zu sehen, scheint ja derzeit die Runde zu machen mit Kleinstrollen in seltsamen Humorfilmchen.

(via)