Sexy Nightmare Slayers

„Where do you hide all those weapons in such a skimpy outfit? … Ew.“

Adam Green, Regisseur von Frozen, Hatchet und jüngst dessen Fortsetzung Hatchet II (meine Kritik) hat für atom.com exklusiv diesen kleinen trashy Kurzfilm gedreht – mit Rileah Vanderbilt und Clare Grant vom Team Unicorn (nicht nur) als Hauptdarstellerinnen, die auch schon beim großartigen A Very Zombie Holiday mitgewirkt hatten.

(via)

Frauen, die die Filmgeschichte rockten

Heute ist Internationaler Frauentag, und ich weiß gerade nichts Besseres, um diesen Tag hier zu begehen, als auf Monika Bartyzels schönen Eintrag zu verweisen: Ten Women Who’ve Made Cinematic History. Mit dabei auch Lotte Reiniger, aus deren Die Abenteuer des Prinzen Achmed von 1926 der oben eingefügte Ausschnitt stammt.

Der Anlaß ist auch bestens geeignet, um auf Sascha Lobos sehr schönen Vorschlag einzugehen, doch ein wenig Feminismus dadurch zu praktizieren, indem man eine Frauenquote in seiner Blogroll einführe. Und obwohl ich schon das Schreiben einiger kluger Frauen hier mit aufgelistet habe, ist da doch in der Tat noch Bedarf. Welche Filmbloggerinnen und -autorinnen kennt Ihr also noch, die eine Verlinkung wert wären? Immer her mit den URLs in den Kommentaren!

Kurz verlinkt, 2. März 2011

Lesens- und Sehenswertes aus den vergangenen Tagen (16. Februar 2011 bis 2. März 2011):

Hump the Wall!

Um langsam, aber sicher die frustrierende Erfahrung abzuwerfen, die sich uns allen als Oscarshow vorgestellt hatte (der Guardian hat 10 Vorschläge zur Verbesserung), hier ein exzessiv alberner Clip aus der Nach-Oscar-Show von Jimmy Kimmel, in der er, nunja, sein Fitnessprogramm „Humpilates“ vorstellt. Testimonials kommen von Jessica Alba, einer offenbar dauererregten Scarlett Johansson, Lindsay Lohan und besonders großartig von Emily Blunt und Jessica Biel.

(via)

How Film is Made

Ein von Kodak produzierter Werbe-/Dokumentarfilm von 1958 (Holländisch, nehme ich an, mit englischen Untertiteln), der zeigt, wie Film gemacht wird.

(gefunden von Laughing Squid; via)

Oscars 2011: Nominierungen, Auszeichnungen, Tips

Die Oscarfeier ist vorbei, es war eine insgesamt eher fade Angelegenheit, wie hier im Liveblog nachgelesen werden kann. Die unten fett markierten Filme/Schauspieler_innen/Songs haben die Oscars in ihren jeweiligen Kategorien erhalten. Und ich gehe jetzt schlafen. (5:45 Uhr morgens, Gute Nacht!)

Hier sind die Nominierungen für die diesjährigen Oscars und meine zuweilen recht ahnungslosen Tips darauf, wer wohl in welcher Kategorie gewinnen wird.

Ähnliche Versuche unternommen haben auch Thomas Hunziker, Thorsten Funke (sein Blog), Jannis Walz, die Kritiker_innen des Guardian oder Matt Goldberg von Collider.

Craig Phillips hat sich die Kurzfilme angesehen, die Drehbücher hat Alison Nastasi gesammelt.

Und hier jetzt meine morgen um diese Zeit gewiß schon peinlichen Tips – im Laufe der Nacht werde ich die Sieger_innen jeweils fett hervorheben. Live gebloggt dazu wird dann ab 0:30 Uhr hier im Blog.

Oscarwoche: True Grit

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Ein sehr postklassisch daherkommender Western, dessen Vorbild ich leider nicht kenne, der aber wohl dem Film von Henry Hathaway sehr viel verdankt, vor allem die Dialoge (die natürlich wiederum auf eine Romanvorlage zurückgehen). Es macht ziemlich viel Vergnügen, dem Ensemble zuzusehen, vor allem Hailee Steinfeld macht rundherum glücklich; der Auftritt von Josh Brolin ist eher bizarr kurz, was angesichts seiner dritten Stelle in den Credits doch eher befremdlich ist. Sonst ist das leider insgesamt zu sehr solide und nett; die Coen-Brüder waren aber schon deutlich besser, subtiler, borstiger.

Nominierungen: Best Picture, Best Director, Best Actor (Jeff Bridges), Best Supporting Actress (Hailee Steinfeld), Best Adapted Screenplay, Best Cinematography, Best Art Direction, Best Costume Design, Best Sound, Best Sound Editing (10)

Chancen: In allen Kategorien gibt es starke, meist stärkere Konkurrenten, so daß ich True Grit für die Verleihung eher nicht auf dem Schirm habe. Natürlich ist das ein prächtig ausgestatteter Western, ein guter Film, aber Bridges und die Coen-Brüder sind gerade erst ausgezeichnet worden, was eine erneute Ehrung eher unwahrscheinlich macht. Sonst ist allenfalls Ms Steinfeld so richtiges Oscarmaterial, aber sie dürfte sich gegen die Mitbewerberinnen (vor allem die Damen aus The Fighter werden ja hoch gehandelt) ebenfalls nicht durchsetzen können.

Oscars 2011: Liveblogging

In der kommenden Nacht werden die Oscars verliehen, und das wollen wir ab 0:30 live bloggend und twitternd begleiten. @peternoster von Mostly Movies hat für uns auf Coveritlive ein schönes Livebloggingtool aufgesetzt. „Wir“ sind neben meiner Wenigkeit noch Peter, Beatrice vom International Comedy Festival, @_peekaboo, Anne von Oh, what a world und Philipp von Delphine Hauen. Im Laufe der Nacht kommen bestimmt noch die einen oder anderen Gäste zu diesem illustren Kreis hinzu, und wir freuen uns natürlich, wenn Ihr mitschreibt, -lästert und -kommentiert!

Wer mit uns zusammen die Oscars ansehen möchte, kann das im Fernsehen tun oder online zum Beispiel bei ustream (unten eingebunden; via). Andere Streams sind hier beschrieben. Falls jemand weitere Streaming-Quellen weiß, bitte gerne in die Kommentare schreiben!

Die Nominierungen, kombiniert mit meinen Tips, findet Ihr hier; im Lauf der Nacht werde ich dort auch die Auszeichnungen nach und nach eintragen, so daß man gleich sehen kann, wie weit ich danebenlag!

Ab 0:30 geht es hier los; Pro7 überträgt vom Roten Teppich ab 1:10 Uhr, die eigentliche Zeremonie beginnt um 2:00 Uhr nachts.


Live streaming video by Ustream

Livebloggen findet außerdem heute nacht bei den Fünf Filmfreunden statt, und international natürlich sowieso, z.B. bei Cinema Blend.

Oscarwoche: How To Train Your Dragon

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Für irgendwann schulde ich diesem Film noch eine ausführliche Besprechung, dem heimlichen Star des Animationsjahrgangs 2010, der vor allem von Toy Story 3 so stark überstrahlt wird, daß man ihn kaum zu sehen bekam. Zudem verfehlte die Marketingkampagne großflächig das Ziel, die eigentlichen Stärken des Films von Dean DeBlois und Chris Sanders hervorzuheben, der weniger actionreiche Drachenkampfgeschichte ist, sondern viel mehr eine clevere Kombination von Coming-of-Age (ein bißchen), Underdog-Story und Actionkomödie ist – und darüber hinaus in seiner politischen wie ästhetischen Positionierung der bessere, der leichtere, der ehrlichere Avatar. So wenig originell es sein mag, den schwächlichen Sohn eines Wikingerhäuptlings zum Helden zu machen, der dann seine intellektuelle wie emotionale Intelligenz zum Vorteil aller einsetzt (hallo, Wickie!), so grandios unterhaltsam wird das hier umgesetzt.

Nominiert für: Best Animated Feature, Best Original Score (2)

Chancen: Als bester Animationsfilm hat How To Train Your Dragon wohl gegen Toy Story 3 keine Chance (zumal dieser doch noch um einiges komplexer und mitreißender ist); bei der Filmmusik traue ich mir kein Urteil zu, aber ein Oscar für diesen Film würde mich doch sehr, sehr freuen.