Text zu Filmstart (28. Oktober 2010): Wir sind die Nacht

Ich hatte Wir sind die Nacht ja schon vorvergangene Woche auf dem Filmfestival in Sitges gesehen – und mich erfreut (und ein bißchen überrascht) dazu geäußert, einen recht brauchbaren deutschen Vampirfilm gesehen zu haben. Etwas detaillierter habe ich meine Gedanken (und Bedenken) für critic.de aufgeschrieben.

Foto: Sitges Film Festival

Texte zu Filmstarts (14. Oktober 2010)

Morgen startet in den deutschen Kinos die französische Filmbiographie Gainsbourg, dessen Titel im deutschen Verleih mit „Der Mann, der die Frauen liebte“ ergänzt wurde – was ich zumindest mit Blick auf den Film für etwas danebengreifend halte. Joann Sfar hat einen Film mit viel Qualm und Selbstverzehrung gedreht, der sich zwar nur um seinen Protagonisten Serge Gainsbourg dreht, diesem aber eigentlich nie wirklich nahekommt – und deshalb zu einer allzu archetypischen Rockstargeschichte gerät. Habe ich jedenfalls für critic.de so aufgeschrieben.

Ein gänzlich anderer Film ist Piranha 3D, ein blutiges Spektakel, exploitativ und stolz darauf. Für Fans fleischfressender Fische.

Foto: Prokino

Text zu Filmstart (30. September 2010): Adèle und das Geheimnis des Pharaos

Selten war Paris so schön. Womöglich nie: Aber der angenehm überkandidelte Les aventures extraordinaires d’Adèle Blanc-Sec (auf Deutsch leider weniger verschnörkelt Adèle und das Geheimnis des Pharaos), den ich schon vor einiger Zeit für blairwitch.de besprochen habe, kümmert sich auch nicht hauptsächlich um so Nebensachen wie Realität. Das ist sein großer Vorzug. Ganz so beglückt wie erhofft verließ ich das Kino leider aber doch nicht.

Foto: Universum

Texte zu Filmstarts (2. September 2010)

Heute nur ganz kurz der Hinweis auf meine Besprechungen zu den Kinostarts der Woche: Für critic.de habe ich Get Him to the Greek (zu deutsch Männertrip) gesehen – eine insgesamt sehr unterhaltsame Komödie, die etwas mehr Tiefgang vortäuscht als sie wirklich bringt; die sehr vergnüglichen ersten Minuten des Films hatte ich hier schon einmal vorgestellt.

Auch unterhaltsam, wenngleich lange nicht so rücksichtslos überdreht und sicher wesentlich familientauglicher (was auch an der geringeren Menge konsumierter Drogen und der zuckersüßen Liebesgeschichte liegen mag) ist der Bruckheimer/Turteltaub/Cage-Streifen The Sorcerer’s Apprentice (in Deutschland aus unerfindlichen Gründen als Duell der Magier gestartet).

Foto: Universal

Text zu Filmstart (19. August 2010): Babys

Von den heute startenden Filmen konnte ich vorab schon den Dokumentarfilm Babys (Bébés) sehen und für kino-zeit.de besprechen. Eltern werden sich vermutlich von diesen Bildern niedlicher Kinder aus aller Welt eine Weile bezaubern lassen, für alle anderen Menschen treten die offenen Fragen, die der Film läßt, womöglich schneller und deutlicher hervor.

Foto: Kinowelt

Texte zu Filmstarts (12. August 2010)

Von den dieswöchigen Filmstarts habe ich drei ausführlicher besprochen. Zunächst wäre dies 8th Wonderland – die Kritik ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Deadline nachlesbar -, ein fast essayistisch anmutender Spielfilm über einen virtuellen Staat und die Folgen seiner Existenz auf das „Real Life“.

Mademoiselle Chambon (für kino-zeit.de gesehen) ist ein sehr ruhiges französisches Liebesdrama, in dem vielleicht zu wenig gesprochen und zu wenig gewollt wird.

Den krassen Gegensatz dazu bietet Das A-Team (bei critic.de), eine laute und unterhaltsame, aber eben auch ziemlich flache Filmadaption der auch schon ziemlich angejahrten Fernsehserie. (Zu den Geschlechterbildern in diesem Film hatte ich mir hier ausführlicher Gedanken gemacht.)

Foto: Neue Visionen Filmverleih

Texte zu Filmstarts (29. Juli 2010)

Was für ein großartiger Donnerstag! Was für ein herausragendes Monatsende! Heute starten gleich drei Filme, deren Sichtung ich mit Nachdruck empfehlen kann und möchte, wenn auch jeweils aus völlig unterschiedlichen Gründen.

Für kino-zeit.de habe ich den französischen Film Das Konzert gesehen, eine berührende Auseinandersetzung mit den Folgen des Stalinismus in Form eines Konzerts. Äh, ja, sagt der Titel.

Inception ist der groß erwartete neue Film von Christoper Nolan, der nun endlich auch in Deutschland startet. Auch wenn der Film die in ihn gesetzten überhöhten Erwartungen womöglich nicht erfüllen kann, ist er doch äußerst sehenswert und mit Sicherheit ein Fall für eine sehr große Leinwand.

Mit Toy Story 3 (für kino-zeit.de gesehen) setzt Pixar schließlich die zurecht bekannte Toy Story-Reihe fort – und fügt Ihr einen fulminanten Schlußpunkt hinzu, eine witzige, familientaugliche, aufregende Reise durch das Leben unserer Spielzeuge.

Foto: Concorde Filmverleih