Kurzfilm: Pigeon: Impossible

Das ist ein hübscher kleiner, wenn auch inhaltlich völlig bananener, Animationsfilm, ganz ohne Worte, eine Art nicht erklärter und versehentlicher Zweikampf zwischen einem CIA-Agenten und einer gewöhnlichen Straßentaube, der mit Waffen aller Art vor allem um einen Bagel geführt wird. Die letzte Filmsekunde ist gemein.

Auf der Website zum Film und im dazugehörigen Blog erzählt Regisseur Lucas Martell (Twitter) auch einiges zur Entstehungsgeschichte, zum Prozeß des Filmemachens und seinen Überlegungen dabei. (via)

Iron Baby

Mir würde sicher noch einiges zur durchaus problematischen Kombination von kindlicher Unschuld und militaristischem Gehabe einfallen, das hier mit durchexerziert wird; andererseits zieht dieses kurze Filmchen eine ganze Reihe von ironischen Zwischenebenen ein, die Iron Man 2 etwa total abgehen. Enjoy!

(Ein paar Infos dazu bei Wired; via)

Kurzfilm: Azureus Rising

Das Video, das man hier sehen kann, ist noch nicht viel mehr als eine Konzeptstudie für einen Langfilm (bzw. genauer wohl: für eine Trilogie von Langfilmen), aber schon als solche und für sich stehend wirkt sie technisch und ästhetisch gelungen (auch wenn es an echter Handlung noch sehr fehlt), vor allem in der Rhythmisierung von langsamen Momenten mit sich steigernder Spannung, die dann sehr plötzlich in Bewegung umgesetzt wird. Aufregende fünf Minuten.

Regisseur David Weinstein erklärt die Idee hinter dem Projekt wie folgt:

Kurzfilm: The Anachronism

The Anachronism (Homepage) ist ein hübscher kleiner Steampunk-Kurzfilm über zwei Kinder in viktorianischem Setting, die sich auf eine Naturexkursion begeben und dabei am Meer eine etwas überraschende Entdeckung machen.

The Anachronism (Full Film) from Anachronism Pictures on Vimeo.

Das Japanisch, das im Film gesprochen wird, wird hier bei Metafilter ansatzweise übersetzt. Der flickr-Stream zum Film hat noch ein paar Bilder.

(via)

Kurzfilm: The Cat With Hands (2001)

Dieser bereits 2001 entstandene kleine Horrorshort von Robert Morgan gehört mit zu den gruseligsten dreieinhalb Minuten, an die ich mich erinnern kann. (Gründe, warum der Film so gut ist, sind z.B. hier aufgezählt.)

Robert Morgan – The Cat With Hands from James Burke on Vimeo.

(via)

Wolkig mit Aussicht auf Gemüse

Gopher Broke ist ein hübscher kleiner Animationsfilm, bei dem ich zumindest in einer Szene an Cloudy With a Chance of Meatballs denken mußte, in dem bekanntlich aber nicht nur Gemüse fliegt. (Äh, hier auch nicht. Aber sehr selbst.)

Der Film von Jeff Fowler gehört zu den Produktion von Blur, und Fowler war auch an einem weiteren Projekt dieses Studios beteiligt, in dem es ebenfalls um eine Form von, äh, Futterneid geht. Steampunk-Freund_innen werden sich für das Duell zweier Gentlemen begeistern können, denke ich.

(Direktgemüse, Direktduell; via)

Kurzfilm: I Love Sarah Jane

Dieser Kurzfilm gibt dem geneigten Publikum die Möglichkeit, die Titelfigur von Tim Burtons neuem Alice in Wonderland in einem sehr viel weniger freundlichen Alternativuniversum zu beobachten. (Sie hat aber zuletzt noch einige Filme mehr gemacht, The Kids Are All Right etwa, der auf der Berlinale den Teddy eingeheimst hat, Defiance oder Amelia.)

I Love Sarah Jane ist ein düsterer, insgesamt glücklicherweise nicht sehr blutiger Zombiestreifen, in dem Mia Wasikowska (Burtons Alice) die titelgebende Sarah Jane spielt. Der Film hält trotz seiner kurzen Laufzeit einiges an seelischen Abgründen bereit.

Auch Regisseur Spencer Susser hat der Film jedenfalls keine Karriereprobleme bereitet; er hat gerade in Sundance seinen Film Hesher vorgestellt, mit Joseph Gordon-Levitt und Natalie Portman in den Hauptrollen. (Hier gibt es zu einem Interview mit Susser auch einige Einstellungen daraus zu sehen.)

(via; Nerdcore hat den Film natürlich schon vor ewigen Zeiten gehabt)

Die geheime Kampfspinne der Nazis

Jene Form der spekulativen Geschichtsschreibung, in der die Nazis mit irgendwelchen Geheimwaffen, okkulten Riten (wie z.B. in Hellboy) oder der Hilfe von Außerirdischen den Zweiten Weltkrieg dann doch noch zu gewinnen drohen, erfreut sich schon länger einer andauernden Blüte. Nun hat Kevin Smith einen Kurzfilm ausgegraben (via), der wohl gerne ein Langfilm werden möchte. Ich sehe da das Potenzial nicht so sprießen, auch wenn die fünf Minuten leidlich unterhaltsam sind. Dafür atmet diese Kampfspinne zu sehr Geist und Design der AT-ATs aus The Empire Strikes Back; da warte ich lieber auf Iron Sky.

(via)

Unbedingt ansehen: Alma

Alma ist ein wunderbarer, sehr gruseliger Kurzfilm von Rodrigo Blaas, der sonst für Pixar arbeitet. Der Film ist zu Weihnachten für kurze Zeit online zu sehen; die Homepage zum Film ist hier.

Unbedingt auf den ganzen Bildschirm großziehen!

(via)