Oscarwoche: Inception

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Inception ist in der Tat ein interessanter Film (meine ausführliche Meinung findet sich hinter dem Link), aber letzten Endes eher ein Beispiel für einen technisch und ästhetisch überzeugenden, aber inhaltlich bei längerem Nachdenken nicht wirklich begeisternden Film. Es geht mir dabei nicht einmal um die Löcher in der Logik oder derlei Nickeligkeiten (die hat fast jeder Science-Fiction-Film in irgendeiner Weise), sondern mehr noch darum, daß Christopher Nolan seine Traumthematik doch schwer mit dem Holzhammer umsetzt und fast ausschließlich auf Action setzt, wo etwas mehr Ruhe und vielleicht ästhetisches Staunenmachen (Paris zu falten ist schon eine sehr coole Idee, aber daraus macht er nichts) auch nicht schlecht gewesen wäre. Und seine sonstigen Filme zeigen ja, daß er das kann.

Nominiert für: Best Picture, Best Original Screenplay, Best Cinematography, Best Art Direction, Best Original Score, Best Sound, Best Sound Editing, Best Visual Effects (8)

Vage Prognose: Bester Film? Im Traum vielleicht. Bestes Originaldrehbuch? Hardly. Ich vermute, daß der Film allenfalls einen der Musik- oder Tonoscars bekommen wird, vielleicht auch noch den für Spezialeffekte.

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