Fantasy Filmfest 2012: Empfehlungen (7)

Alle meine Beiträge zum Fantasy Filmfest (FFF) 2012 finden sich unter dem Schlagwort FFF2012

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Das Fantasy Filmfest hier in Berlin ist jetzt zu Ende gegangen, aber dies ist noch nicht ganz mein letzter Beitrag zum Festival, weil zwei oder drei Filme noch ungesehen auf Pressescreenern und ausländischen DVDs bei mir bereit liegen – da kommt also noch ein achter und letzter Teil. Vorerst gibt es zwei neue Langkritiken, zu Girls Against Boys und zu Comedown.

Außerdem noch gesichtet:

Kurze Anmerkungen und Trailer:

The Baytown Outlaws

Gibt es schon so etwas wie das Subgenre der Over-the-top-Violence-Comedy? Es ist letztlich wohl gar nicht so einfach, das wirklich zufriedenstellend und erfolgreich durchzuziehen; Shoot ‚Em Up hat das hingekriegt, Kick-Ass auch einigermaßen, aber Smokin‘ Aces zum Beispiel hat es nicht geschafft, die Balance zwischen brachialer oder schwarzer Komik und Gewalt hinzubekommen. Und genau das ist auch das Problem von The Baytown Outlaws: irgendwann ist die ganze Gewalt zu offensichtlich nur noch Selbstzweck und nicht mehr wirklich komisch unterfütterbar. Hinzu kommt, dass die Handlung zwischendrin zu offensichtlich zur Nummernrevue gerät: Nicht eine, nicht zwei, nein drei Gruppen zunehmend martialisch und skurril gezeichneter Auftragskillergangs müssen da auf die Protagonisten treffen (die im Grunde ja auch nur die vierte Auftragskillergang sind). Uff. Und die wunderbare Zoe Bell für solche zehn Minuten zu verbraten? That sucks.

Cockneys vs Zombies

Erst einmal das Beruhigende: Cockneys vs Zombies versucht nicht, Shaun of the Dead zu sein. Das würde der Film auch gar nicht schaffen. Er ist Actionsplatterzombiekomödie mit stärkerer Betonung von Action und Splatter, Popcornkino (oder besser noch: Nachos mit Käsesauce aka „Eiter“) auf einem für solche Filme ganz gutem Niveau.

http://www.youtube.com/watch?v=r-u-QvxcrIQ

Thale

Ich hatte mir – aber das ist vielleicht The Troll Hunter schuld – von dieser Variation auf nordische Mythen etwas mehr versprochen, aber man wird hier das Gefühl nicht los, dass sowohl ein enges Budget als auch mangelnde Einfälle für ein eher schwächelndes Ergebnis sorgten. Viel Vorhersehbarkeit ist im Spiel und wenig Spannung, aber es gibt Bonuspunkte für die poetisch angehauchte Grundidee.

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Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth (2014)

Zugegeben, eigentlich war spätestens mit Die Bestimmung - Divergent und was da noch folgen mag (z.B. Die Bestimmung - Insurgent),...

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