Weihnachtsfilm-Blogathon 2010

Gewinnen schon mit einem einzelnen Kommentar möglich!

Beiträge im Blogathon:

Logo Weihnachtsfilm-Blogathon

Morgen beginnt die Adventszeit, und zu diesem Anlaß möchte ich Euch alle (nicht nur die Filmbloggerinnen und Filmblogger, aber die natürlich besonders) zu einem Weihnachtsfilm-Blogathon einladen: Schreibt, von morgen an bis zum Vorabend des 4. Advent am 19. Dezember, über Eure Lieblingsweihnachtsfilme – oder auch über den Weihnachtsfilm, den Ihr als Kind immer gucken mußtet, aber gehasst habt, den Weihnachtsfilm, den niemand kennt, was auch immer: Thema und Form sind Euch natürlich freigestellt. Schreibt Filmkritiken, Verrisse, Listen, was auch immer. Ich selbst werde an den vier Adventssonntagen jeweils einen Weihnachtsfilm vorstellen, mal friedlich, mal blutig, und vielleicht zwischendurch noch etwas posten.

Wer sich mit den anderen Einträgen des Blogathons vernetzen möchte, kann (muß aber nicht) diesen Beitrag hier verlinken, gerne unter Verwendung des Logos oben (gibt es auch kleiner mit 600 Pixeln Breite oder mit 400 Pixeln Breite). Ich werde jedenfalls alle Beiträge, von denen ich erfahre, an dieser Stelle verlinken.

Und um einen kleinen Anreiz zu bieten, gibt es, wir haben ja bald Weihnachten, für alle Teilnehmenden ein paar Geschenke zu gewinnen, mit Verlosung an jedem Adventssonntag:

Verlosung am 2. Advent (Woche vom 27.11. bis 4.12.):

  • 3 Pakete mit jeweils 2 Freikarten für Home for Christmas und 1 Downloadgutschein für den Titelsong von Pandora Film
  • 1x die DVD Black Dynamite von Universum Film

Verlosung am 3. Advent (Woche vom 5.12. bis 11.12.):

Verlosung am 4. Advent (Woche vom 12.12. bis 18.12.):

Abschlußverlosung (für alle Beiträge vom 27.11. bis 18.12.):

Herzlichen Dank an die Filmverleiher für die Bereitstellung der Gewinne!

Teilnahmemöglichkeiten und -bedingungen für das Gewinnspiel:

  1. Euer Blogpost muß als Trackback oder als Link in einem Kommentar zu diesem Artikel eingetragen sein. Wichtig auch: Ich muß ohne allzu großen Aufwand über Eure Website eine Kontaktmöglichkeit per E-Mail finden, damit ich Euch im Falle eines Gewinnes ansprechen kann. Diese Blogposts werde ich auch nach und nach oben auf dieser Seite eintragen und verlinken.
  2. Nicht-Blogger_innen (oder wer keine Lust hat) können auch teilnehmen: einfach einen Kommentar zu diesem Artikel hier schreiben (mit gültiger E-Mail-Adresse!), in dem Ihr einen Weihnachtsfilm Eurer Wahl nennt – geliebt, gehasst, unter- oder überschätzt, aber ich wüßte gerne, warum.
  3. Damit sich die Schreibarbeit aber lohnt, zählen Blogposts für die Verlosung doppelt.
  4. Natürlich kann man mehrmals mit Kommentaren und Blogposts teilnehmen (je 1x pro Woche) und alle Beiträge für die Schlußverlosung kumulieren.
  5. Blogposts sollten, damit sie an der Verlosung teilnehmen können, frisch geschrieben sein – und müssen auf jeden Fall ein eigenes Werk sein. Abschreiben, kopieren und pasten gilt nicht! ;-)
  6. Teilnehmen können Leute mit Postanschrift innerhalb der Europäischen Union und der Schweiz. Sonst werden die Versandkosten unberechenbar hoch. Und die Kinokarten und -gutscheine sind natürlich nur innerhalb Deutschlands gültig.
  7. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
  8. Der Blogathon, vor allem aber die Verlosung enden am 18. Dezember um 23:59 Uhr MEZ.

(Und damit klar ist, wie groß ich persönlich das Feld der Weihnachtsfilme sehe, hier eine beliebige Auswahl von Titeln: How the Grinch Stole Christmas, Christmas Vacation, Love, Actually, Home Alone, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, The Muppet Christmas Carol, A Nightmare before Christmas, The Long Kiss Goodnight, Reindeer Games, Rare Exports, Black Christmas, Elf, … aber Ihr könnt Euch ja selbst überlegen, was Ihr darunter verstehen wollt.)

(Blogathon-Logo unter Verwendung eines Pressefotos aus Rare Exports und von Santa’s Sleigh Font)

Weihnachtsfilm-Blogathon 2010, 5.0 out of 5 based on 3 ratings

29 Gedanken zu „Weihnachtsfilm-Blogathon 2010

  1. Clarence: „Strange, isn’t it? Each man’s life touches so many other lives. When he isn’t around he leaves an awful hole, doesn’t he?“

    der weihnachtsfilm schlechhin ist für mich ja „it’s a wonderful life“ (1946) von frank capra mit james stewart, donna reed und noch einer ganzen riege weiterer schauspielerhaudegen.

    bei so alten filmen lese ich ja gerne mal bei imdb in den trivias nach. hier findet sich jede menge kleine anekdoten, wie zb. folgende fun fact
    „Films made prior to this one used cornflakes painted white for the falling snow effect. Because the cornflakes were so loud, dialogue had to be dubbed in later. Frank Capra wanted to record the sound live, so a new snow effect was developed using foamite (a fire-fighting chemical) and soap and water.“

    und der schnee schaut gut aus muss man sagen.

    interessanterweise war der film mit seinem budget von über 3 mill $ eher kein box office hit. die rolle als kultklassiker viel dem film wohl vielmehr durch die vielen tv wiederholungen zu (ich las etwas von public domain etc, weshalb das die nichts mehr gekostet hat ab den 80ern)

    jimi stewart spielt da für mich jedenfalls die rolle seines lebens…

    „James Stewart was nervous about the phone scene kiss because it was his first screen kiss since his return to Hollywood after the war. Under Frank Capra’s watchful eye, Stewart filmed the scene in only one unrehearsed take, and it worked so well that part of the embrace was cut because it was too passionate to pass the censors. “ (imdb)

    besagte szene: http://www.youtube.com/watch?v=Qf6e6dY1F0E&feature=related

    • @peekaboo: Womöglich ist das ein wenig peinlich, aber diesen Klassiker habe ich immer noch nicht gesehen. Muß ich mit hohem Kitsch`- oder Schmalzgehalt rechnen? Das hat mich nämlich an den Weihnachtsfilmen meiner Jugend immer etwas genervt: Daß es nie ohne zu viel fetten Zuckerguß ging.

  2. Eigentlich müsste ich ja „It’s a wonderful life“ nehmen, aber der hat mir eine Spur zuviel Zuckerguss. Also „The Apartment“ von Billy Wilder. Wichtig für jeden Weihnachtsfilm: Das Thema Selbstmord muss eine ausreichende Gewichtung haben. Oder zumindest muss eine Tanne mit Kettensäge zerlegt werden. Alles andere ist Schmonzes.

  3. Rein zufällig (und nicht wegen des Heartless-Mousepads) bin ich über einen anderen Weihnachtsfilm gestolpert, der mir sehr am Herzen liegt. In glücklichen Ländern durfte man den sogar in 3D anschauen in diesem Jahr: Henry Selick’s „The Nightmare Before Christmas“, zu dem auch Mr. Burton und Mr. Elfman einiges beigetragen haben. Ich mag schräge Filmmusicals wie „Team America“, „Little Shop of Horrors“ oder dieses Kleinod, und nachdem ich dann auch noch eine leider nicht separat erhältliche Cover-Version eines der vielen hübschen Songs entdeckte, flammte mein Herz erneut auf für die traurige Geschichte der Lumpenpuppe Sally. Vielleicht sollte ich die alte OV-VHS mal wieder rauskramen …
    http://www.youtube.com/watch?v=4JtnI_tvXmA

    • Hey Thomas!
      Wenn Du schraege Filmmusicals magst, hier ein paar schoene Tipps, wenn Du sie noch nicht kennst:
      Reefer Madness (deutsch: „Kifferwahnsinn“)
      The Producers
      Hamlet 2
      Mir fallen bestimmt noch ein paar ein…

  4. Ich muss es zugeben und schäme mich nicht dafür: ich liebe den Puppenfilm „Die Muppets Weihnachtsgeschichte“ von 1992 (frei nach Dickens „A Christmas Charol“) mit einem fantastischen Michael Caine als Scrooge in der Hauptrolle. Caine kann sich schauspielerisch sehr gut gegen die quirligen und vorlauten Muppetspuppen behaupten (die auch manchmal singen, was mich etwas nervt). Ich mag ausserdem die Figur Gonzo sehr. Gonzo und Rizzo die Ratte führen ironisch kommentierend durch die Geschichte. Ich sehe diesen Film jedes Jahr. Der Film ist warmherzig, aber auch diese spezielle Detailverliebtheit und Verschrobenheit des Hensonkosmos wird sehr gut eingefangen. Ein schöner Film – ein wichtiger Film für meine Weihnachtszeit!! :-)

  5. Also, ich habe eigentlich gleich mehrere Weihnachtsfilme, die ich sehr mag.
    Einer meiner liebsten ist eigentlich kein unabhängiger Film, sondern vielmehr das Weihnachts-Special der Serie „Extras“ mit Ricky Gervais. Was es in meinen Augen so besonders macht ist einiges:
    Zunächst mal die Tatsache, daß es zwar in der Vorweihnachtszeit spielt (durch allgegenwärtige Dekorationen impliziert), aber sehr offensichtlich im Sommer gedreht wurde. Da laufen die Leute schonmal in Winterjacken rum und dann doch wieder in T-Shirts. Und neben unzähligen Szenen schwärzesten britischen Humors und peinlichster Momente vermittelt die Geschichte doch auch eine Botschaft, unterhält und rührt mich jedesmal wieder zu Tränen.
    Ich liebe die ehrlichen Einsichten in das TV- und Filmgeschäft, die vermittelt werden, die Illusion so schön entschleiert und dann doch wieder durch Pointen aufgefangen wird.
    Zugegebenermaßen ist der Humor wahrscheinlich Geschmacksache, aber ich liebe den Film…

  6. Mein liebling Weihnachtsfilm aber auch hass film ist der grinch . Ist zwar gut aber jedes Jahr muss ich ihn mir mit meinen Verwanden angucken

  7. Einen Film, den ich ja zu Weihnachten gar nicht mehr ertragen kann, ist „Sissi“. Das ist zwar kein Weihnachtsfilm, aber genau wie die ganzen Serien, die es früher zum Fest immer gab („Anna“ und so), habe ich den inzwischen so über…

  8. Mein Lieblingsweihnachtsfilm ist für jetzt und immerdar „Die Geister, die ich rief…“ mit dem großartigen Bill Murray. Der einzige für DVD-Abende taugliche Film, der auch mit eher kitschigen Gemütern genossen werden kann. Ich genieße dabei eher die medienkritische Ebene des Films hinsichtlich der Senderpraktiken zur Weihnachtszeit.

  9. Der schönste mir bekannte Weihnachtsfilm, der es schafft auf vollkommen kitschfreie Art zu berühren, ist ganz klar Satoshi Kon’s Anime „Tokyo Godfathers“. In einem Streifzug durch das nächtliche Tokyo und mit einer ganzen Horde skuriller Charaktere ausgestattet verschont uns der Streifen mit religiösem gedöns oder „wir haben uns alle furchtbar lieb“-Kitsch, übt stadessen humorvoll- sympathisch inszenierte Sozialkritik und wird in seiner tiefen Menschlichkeit (eine der großen Stärken Kon’s) jedem Pisse in die Augen treiben, der noch nicht total abgestumpft ist. Da ich gerade andere Dinge in der Pipeline habe und gerade auch zu faul zum bin, verweise einfach mal auf das großartige Blog von Klaus und sein tolles Review dazu:
    http://www.japankino.de/2008/tokyo-godfathers/
    Achso: von der Verlosung schließe ich mich mal freiwillig aus. :-)

  10. Okay, ich springe jetzt ueber meinen Schatten:
    Ich LIEBE den Film „Love, actually“ (in deutsch „Tatsaechlich Liebe“) und ich gestehe, dass ich diesen immer wieder gern sehe. Die meisten menschen kennen ihn auch und viele werden sagen „Baeh, auf Hollywoodgroesse aufgepumpter Brit-Kitsch“. Is‘ mir aber Pumpe.
    Ich mag die kleinen ineinander verwobenen Episoden, ich mag auchhier wieder den britischen Humor, der auch der melancholischten Szene noch ein Laecheln abringt. Der Film spielt durchaus geschickt mit Zuschauererwartungen und Spannungsboegen. Klar, ist er auch kitschig. Aber das erwartet man ja auch von einem Weihnachtsfilm. Aber es ist halt auch irgendwie ergreifend, wenn der alternde Rockstar (so wunderbar verkoerpert vom stets phantastischen Bill Nighy) seinem „fetten, haesslichen“ Manager etwas hoelzern gesteht, dass er Weihnachten lieber mit ihm verbringt, als auf irgendwelchen Parties Groupies hinterherzujagen. Oder die Liebeserklaerung an Keira Knightley auf Karton…
    Oder einfach die Szene, als der britische Premier dem amerikanischen Praesidenten einfach mal die Meinung geigt. Zu schoen, um wahr zu sein.
    Ich empfehle den Film mit heisser Schokolade und Kerzenschein, auf der Couch eingemuckelt in eine warme Decke mit einem lieben Menschen.
    Ich mag den Film sehr gerne. Und es stimmt: geh mal in den Ankunftsbereich eines Flughafens…

  11. Mir gefallen die Weihnachtsfolgen amerikansicher TV-Serie, wie King of Queens, Alf usw., sehr, die aber im deutschen Fernsehen merkwürdiger Weise selten zu Weihnachtszeit laufen. Mein derzeitiger Favorit ist Folge 11 der 4. Staffel aus der Serie „Two and a half men“. Megachauvie Charlie hat sein Heus an Heiligabend mal für sich und möchte einen lustvolle Nacht mit einer neuen Eroberung verbringen, wird aber im Laufe des Abends von der gesamten buckligen Verwandtschaft heimgesucht, die sich mit hochprozentigem Eierpunsch immer mehr in Weihnachts(ver)stimmung trinkt. Wobei sich das Fest der Familie aufgrund der vielen frusttrierten Beteiligten und eines potenziell neuen Familienmitgliedes zu einer herrlichen Farce entwickelt. Die vielen Seitenhiebe auf überzogenes Konsumverhalten und tradierten Familienwerten sind herrlich anzuschauen. Schönen 4. Advent wünscht Horst

  12. Mist, zu spät :(
    Kevin allein zu Haus muss natürlich immer sein, ebenso die Familie Griswold in Hilfe, es weihnachtet sehr / Christmas Vacation :-P

    Der zuvor genannte „Love actually“ ist auch toll, den habe ich aber glaube ich nie zu Weihnachten gesehen, deshalb empfinde ich den nicht als typischen Weihnachtsfilm.

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