St. Trinian’s

Cartoonbrew hat auf eine wundervolle Animationsstudie hingewiesen, die Uli Meyer (Homepage, Blog) erstellt hat: Er hat sich die wunderbaren St Trinian’s-Cartoons von Ronald Searle angesehen (beispielhaft gibt es Bilder zum Beispiel hier, hier, hier und hier) und sich bemüht, einen Animationsstil zu entwerfen, der dem Stil von Searles Zeichnungen möglichst nahe kommt. Das ist ihm auch meiner Meinung nach hervorragend gelungen:

In seinem Blog schreibt Meyer noch genaueres zu der Arbeit, an der auch noch Matt Jones, Sandro Cleuzo und Boris Hiestand beteiligt waren, und zu Searles (positiver) Reaktion darauf.

Es gibt ja bereits mehrere Verfilmungen der St Trinian’s-Cartoons, die man übrigens in einer großzügigen gebundenen Ausgabe (Amazon-Partnerlink: St. Trinian’s: The Entire Appalling Business) oder in wohlfeiler Taschenbuchform (Amazon-Partnerlink: St Trinian’s: The Cartoons) erwerben kann. Neben einer 1954 mit The Belles of St. Trinian’s begonnenen britischen Reihe, die bis 1966 vier Filme hervorbrachte (1980 kam mit The Wildcats of St. Trinian’s, wieder unter der Regie von Frank Launder noch ein Nesthäkchen hinzu; die DVD-Box The St. Trinian’s Collection enthält die vier Filme aus den 1950er und 1960er Jahren: Amazon-Partnerlink) gab es in den letzten Jahren seit 2007 zwei weitere Versuche, Searles Zeichnungen in Realfilm zu übersetzen.

Ich fand seinerzeit St Trinian’s sehr unterhaltsam (meine Kritik), auch wenn er mit Searles Arbeiten außer ganz grundlegenden Handlungselementen nur noch wenig gemein hat – ein großer Spaß mit eingängiger Musik und Gender Trouble ist der Film doch. Eine Fortsetzung gibt es mit St Trinian’s 2: The Legend of Fritton’s Gold inzwischen auch; dazu hier demnächst hoffentlich mehr.

1 Gedanke zu “St. Trinian’s

Schreibe einen Kommentar

Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Orphan Black – Staffel 4 (2016)

Tatiana Maslany ist ein Wunder. Mit jedem Jahr, in dem sie die Klone aus Orphan Black spielt, wird ihre Darstellung...

Schließen