Trailer: Hit-Girl kicks Ass

Ich bin mir bei Kick-Ass noch nicht sicher – weder über meine Erwartungen noch deren Gründe. Die Vorlage für diesen Film stammt jedenfalls aus der gleichen Feder wie der reichlich misanthrope Wanted-Comic, das sagt aber natürlich noch nicht viel über das Endergebnis aus.

Menschenfreundlich wird es jedenfalls womöglich nicht zugehen, und dieser Trailer – solche Werbeeinblendungen sind jedenfalls kein Schwerpunkt dieses Blogs, und das soll gerne soll bleiben – fällt in den engeren Aufgabenbereichs dieser Aufzeichnungen, wie ihr Titel schon anzeigen soll.

Deshalb without further ado, hier der frisch erschienene Red Band Trailer zu Kick-Ass, der sich ganz der jugendlichen „Hit-Girl“ widmet, dargestellt von Chloe Moretz.

(Hit-Girl tauchte auch schon in einem vor kurzem veröffentlichten Clip zusammen mit ihrem Filmvater Nicholas Cage auf; und hier gibt es einen weiteren Trailer zum Film.)

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Unbedingt ansehen: Alma

Alma ist ein wunderbarer, sehr gruseliger Kurzfilm von Rodrigo Blaas, der sonst für Pixar arbeitet. Der Film ist zu Weihnachten für kurze Zeit online zu sehen; die Homepage zum Film ist hier.

Unbedingt auf den ganzen Bildschirm großziehen!

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Schreiben am hypothetischen Drehbuch

Gerade habe ich, mit ein wenig geographisch bedingter Verspätung (hier geht die Sonne später unter, oder etwas Ähnliches) den Polizeiruf von vergangenem Sonntag gesehen, „Klick gemacht“.

Ich äußere mich hier selten zum Tatort oder Polizeiruf, obwohl ich ein einigermaßen gläubiger Zuschauer bin, mit Lieblingskommissar_innen und all diesen Macken, aber ohne großes historisches Interesse über die Gegenwart hinaus zurück. Soweit reicht es dann doch nicht, aber ich verzeihe viele Fehler, und Taubers letzter Fall wartet hier auf der Festplatte noch darauf, daß ich den Mumm für diesen Abschied zusammenbekomme.

Jörg Hube hat nur diesen einen Polizeiruf drehen können, seine Figur war aber offenbar, das macht die Dramaturgie deutlich, wirklich auf Dauer angelegt: Mit jüngerer Freundin, Macken und Marotten. Gleichzeitig war gerade die Beziehung zwischen seinem Kommissar und der für die Zukunft wohl als seine Kollegin vorgesehenen Bundeswehrhauptmannsfrau durchaus problematisch gefaßt.

Während Hubes Papen schon fast zu viel väterlich-sanfte Weisheit mit sich herumschleppte, Pazifismus und wenig originelle Bundeswehrkritik stets griffbereit, ließ das Drehbuch Stappenbecks Ulrike Steiger als verklemmte Gläubige mit Vaterkomplex erscheinen – prompt wendet sie sich am Ende vom einen Vater ab und dem anderen (Papen) zu.

Es hätte mich doch sehr interessiert, wie die Beziehung der beiden sich in den weiteren Folgen hätte entwickeln können; vor allem hätte Papen ein paar schwierige Seiten dringend nötig gebraucht, um als glaubhafte Figur auf Dauer Bestand haben zu können. Hube hätte das sicher gekonnt.