Filmstarts dieser Woche (2.-4. Oktober 2012)

Diese Woche starte(te)n so einige gute Filme, und es sind einige hübsche darunter, auch wenn ich es leider nicht geschafft habe, mich auch nur zu einem davon etwas länger zu äußern. (Und Madagascar 3, den ich nicht gesehen habe, wird, dem Vernehmen nach, diejenigen nicht enttäuschen, die die ersten beiden Filme auch mochten.)

Looper ist einer der schlausten und vor allem angenehmsten Science-Fiction-Filme der letzten Zeit. Wohltemperiert zwischen Action und Drama, mit jeder Menge Chemie zwischen Bruce Willis und seinem jüngeren Selbst in Form von Joseph Gordon-Levitt (mit neuer Nase) – eine Zeitreisegeschichte, die die logischen Schwierigkeiten solcher Geschichten einfach links liegen lässt, um sich eine ganz eigene Logik zu stricken. Sehr, sehr sehenswert.

Das genaue Gegenteil davon ist Abraham Lincoln: Vampire Hunter, ein Mashup gewissermaßen zwischen der Geschichte des realen Abraham Lincoln und einem fiktiven Vampirjäger – das Ganze in 3D mit wilden Actionsequenzen, wie man sie von Regisseur Timur Bekmambetov spätestens seit Wanted wohl erwartet. Aber letztlich ist das nur eine sinnlose, wirklich fundamental uninteressante Story, die durch die Zeiten hüpft, es an Motivation und Sinn fehlen lässt und keinen Moment lang wirklich Spannung oder wenigstens aufregendes 3D aufkommen lässt. Vermeidenswert.

Bleibt schließlich noch Cockneys vs Zombies, den ich im Rahmen des Fantasy Filmfests schon kurz besprochen hatte – ein durchaus sehenswerter Streifen für Freund_innen derben Zombiehumors, sehr britisch auch in den gesprochenen Akzenten. Nicht schlimm, nicht wunderbar, aber eh nur für ein spezielles Publikum gedacht.

(Foto: Concorde)

Hamilton – I nationens intresse (2012)

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Das schwedische Kriminalkino (und -fernsehen) macht ja schon immer durch eine gewisse Härte auf sich aufmerksam, die in nicht unerheblichem Kontrast zur gefühlten Freundlichkeit des Landes und seiner Bewohner_innen steht. Folgt man den Storylines von Wallander & Co., ist das Land eine Brutstätte von Gewalt und Massenmord.

Kathrine Windfelds Agentenspektakel Agent Hamilton – Im Interesse der Nation ist da keine Ausnahme. In einer Texttafel zu Beginn wird der Umstand, dass Schwedens Geheimagenten kein Recht hätten, Menschen zu töten, durch die Regelung eingeschränkt, dass dies nicht gelte, wenn sie in nationalem Interesse handelten – Carl Hamilton (Mikael Persbrandt) bekommt auf diese Weise quasi seinen Doppelnull-Status verliehen, und gleich in den ersten Szenen sieht man ihn denn auch reichlich zur Sache gehen.

Aber Hamilton ist keine ganz tumbe Agentenactiongeschichte – denn neben einer Story über Waffenschieber und Terroristen und Profiteuren im eigenen Land (natürlich sind weder die schwedische Industrie noch die Regierung von Bösewichtern frei) dreht es sich im Film vor allem um Agenten, die eigentlich keine Lust mehr haben, ihren Job noch weiter zu machen: zu viel Mord, zu viel Last…

Dieses Thema wird leider etwas holzhammerartig mit einem sehr unangenehmen privaten Unfall eingeführt, der Hamilton „passiert“, und auch später wird es nicht unbedingt eleganter: Der Selbsthass des Agenten ist ein kontinuierlicher Mollton im Film, aber so richtig harmonisch will er sich nicht einfügen, wirkt immer aufgepfropft auf die actionreiche Story.

Als fröhliche Standardunterhaltung für Gewaltdarstellungen nicht abgeneigte Actionfreunde passt das trotzdem; Agent Hamilton mag nicht James Bond sein, aber besser als die schlechteren 007-Filme ist er allemal.

Foto: Ascot Elite

FFF 2012: 96 Minutes (2011)

Alle meine Beiträge zum Fantasy Filmfest (FFF) 2012 finden sich unter dem Schlagwort FFF2012

96 Minutes - Szenenbild

Langsam gerinnen sie schon zu einem eigenen Genre, die Filme, die das Schicksal einer Handvoll (meist junger) Leute im Brennglas eines Tages (oder weniger Stunden, oder einer halben Woche) verfolgen – die Lebenslinien berühren sich, trennen sich womöglich wieder, aber natürlich verlassen alle diese Erfahrungen als veränderte Menschen. Es sind Sozialdramen meist, in denen die Protagonisten aus ihrer Existenz geschüttelt werden und die zugleich, so wohl meist die Hoffnung von Drehbuchautoren und Regisseuren, zugleich als pars pro toto den Zustand der Gesellschaft darstellen oder zumindest beleuchten.

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Aimée Lagos‘ Film 96 Minutes ist da keine Ausnahme, und der Film unterstreicht seinen Anspruch auf Realitätsnähe noch, indem er das beherrschende dokumentarische Darstellungsmittel der Gegenwart verwendet: die Handkamera, dicht an den Gesichtern der Handelnden dran – immer nur einen Ausschnitt des Ganzen zeigend, so dass das Bild, wie die Handlung, zum Puzzlespiel gerät, in dem die Oberfläche, die aktuelle Perspektive immer nur einen Teil der Welt darstellen kann.

96 Minutes - Szenenbild

Dem entspricht die Erzählweise genau: Ausgehend von einer hektischen nächtlichen Autofahrt – hinten zwei Frauen, davon eine mit Schusswunde am Kopf, vorne zwei junge Männer, einer hält die Pistole noch in der Hand – macht sich 96 Minutes daran, die Vorgeschichte dieser gefährlichen Konstellation auszubreiten, Person für Person, bevor dann schließlich die Stränge ineinandergreifen und der Film nach etwa einer Stunde den Konflikt einer ungewissen Auflösung entgegentreibt.

Die Konfrontation ist hier zunächst recht deutlich eine der Gesellschaftsklassen: die zwei Frauen sind Collegestudentinnen, einigermaßen wohlhabend und gebildet, die jungen Männer Schüler in einem der armen Viertel der Stadt – Kevin (Jonathan Michael Trautmann) ist Sohn einer Prostituierten und sucht nach Bestätigung bei den kriminellen Halbstarken seiner Nachbarschaft, Dre (Evan Ross) hat just seinen Highschool-Abschluß geschafft und hofft eigentlich, selbst auf College gehen zu können.

96 Minutes - Szenenbild

Es ist in dieser Figur, dass sich die Grundfrage des Films bündelt – er will zugleich seinem Viertel entkommen und doch die Verbindung zu seinen Freunden dort – die gleichen Kriminellen, an die sich Kevin richtet – halten. Seine Freundin warnt ihn noch, er könne nicht ewig auf dieser Mittellinie balancieren. „Irgendwann wirst du auf die eine oder andere Seite fallen.“ Allerdings reduziert Lagos ihren Film nicht auf diesen Balanceakt bzw. sein Scheitern; Dres Motive und Handlungen sind doch etwas komplexer, und sowohl Ross als auch Brittany Snow, die eine der beiden jungen Frauen spielt und sich mit dieser Rolle einigermaßen erfolgreich am Charakterfach erprobt, geben ihren Figuren genug Tiefe, um 96 Minutes aus der Masse herauszuheben.

(Fotos: Fantasy Filmfest)

Avengers fürs Heimkino zu gewinnen

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Seit vergangener Woche gibt es The Avengers auf DVD und Blu-ray zu kaufen – der Film, der all die Superhelden aus dem guten Iron Man und den eher nicht so tollen Thor und Captain America und noch einige mehr zusammenbringt – und das Ganze unter der Regie von Joss Whedon so richtig gelungen zusammenschmeißt.

Ich habe je eine DVD und eine Blu-ray von The Avengers zu verlosen – und dafür müßt Ihr nur in den Kommentaren eine funktionierende E-Mail-Adresse hinterlassen und mir aufschreiben, wer Eure liebste Superheldin ist.

Teilnahmeschluß ist am Sonntag, 23. September 2012, 23:59 Uhr.

(Mit Dank an Marvel, Walt Disney Studios Home Entertainment und Frandly PR für die Bereitstellung der Preise! – Foto: Marvel)

Filmstarts dieser Woche (13. September 2012)

Parada Filmszene

Diese Woche bin ich leider sehr spät dran mit den Kinostarts der Woche (von Donnerstag), aber es war einfach zu viel los. Immerhin zwei der Starts habe ich schon gesehen, und auch wenn ich auf keine langen Texte dazu verweisen kann, seien sie doch kurz angesprochen:

Parada habe ich kurz in der neuen Deadline besprochen – das ist eine bitterkomische Tragödie, eine sehr lustige, sehr ernsthafte Geschichte über das Dasein Homosexueller im zeitgenössischen Serbien. Mich hat sie, trotz aller Klischees und Überzeichnungen, amüsiert, berührt und getroffen – aber das sind so subjektive Kriterien, dass sie vermutlich niemand so recht als Kriterium für seine eigene Wahl treffen sollte.

La Cara Oculta/Das verborgene Gesicht habe ich hier bereits kurz im Kontext des FFF angesprochen: Haunted-House-Variation, die mit dem Genre spielt, aber an und für sich genommen leider nicht vollständig überzeugen kann, was vor allem an der eigentümlichen (und eigentlich, weil gewagten, sehr beglückenden) Erzählstruktur des Filmes liegt.

(Foto: Neue Visionen Filmverleih)

Erste Videos aus Spring Breakers

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Bisher war von Spring Breakers vor allem deshalb zu lesen, weil Bilder bekannter Teeniestars in Bikinis im Netz kursierten. Aber wenn man Regisseur Harmony Korine kennt und z.B. Trash Humpers gesehen hat, der sich so gar nicht in gewöhnliche Kategorien des Kinos einsortieren lässt. Und erste Kritiken aus Venedig (wie diese schöne z.B.) deuten darauf hin, dass wir es hier in der Tat mit einem aufregenden Stück Kino zu tun bekommen werden.

Die Produktionsfirma Muse Film hat auf ihrer Vimeo-Seite erste Clips aus dem Film bereitgestellt. Ich freue mich sehr, sehr vor.

http://vimeo.com/48702709

http://vimeo.com/48406777

(Foto: Muse Productions)

Filmstarts dieser Woche (6. September 2012)

Der kleine Rabe Socke

Von den schönen Filmen, die in dieser Woche starten, kann ich zu dreien mehr oder minder kurze Empfehlungen aussprechen:

Schon auf der Berlinale habe ich Herr Wichmann aus der dritten Reihe sehen können, und möchte den Dokumentarfilm nach wie vor gerne allen ans Herz legen, die ein Herz für seltsame Momente haben oder mal wissen möchten, wie Politik eigentlich so im Alltag der Niederungen passiert. Hier meine Kritik auf kino-zeit.de.

Der kleine Rabe Socke ist, wie ich auf Facebook schon geschrieben habe, ein durchaus sehr schöner deutscher Trickfilm für Kinder:

Deutsche Zeichentrickfilme als Spin-Offs etablierter Figuren (und damit: Marken) sind mir ja eigentlich ein Graus. Aber DER KLEINE RABE SOCKE ist erstaunlich gut und vor allem gut zu seinen kleinen Zuschauer_innen: Zärtlich, ambivalent, spannend, immer auf Augenhöhe, aber nie herablassend. Es gibt weder furchtbaren Schrecken noch einen bösen Antagonisten, aber deshalb ist das noch lange kein süßlicher Kitsch, vor allem nicht mit diesem Protagonisten, der sich um alle Konflikte herumlügt, so lange es geht. Großes Kino, ich würde sagen: ab vier Jahren.

Last but not least: The Cabin in the Woods (produziert vom großartigen Joss Whedon) ist der womöglich großartigste Meta-Horrorfilm der letzten Jahre. In der ersten Hälfte folgt er in dem einen Handlungsstrang den genretypischen Vorhersagbarkeiten, um auf der anderen Seite schon ganz, ganz eigentümlich zu werden; und wir dann derartig gaga-großartig, dass ich vor Lachen mich im Kinosessel kugelte und im Übrigen hocherfreut aus dem Saal kam.

(Foto: Universum Film)

Fantasy Filmfest 2012: Empfehlungen (7)

Alle meine Beiträge zum Fantasy Filmfest (FFF) 2012 finden sich unter dem Schlagwort FFF2012

Logo FFF

Das Fantasy Filmfest hier in Berlin ist jetzt zu Ende gegangen, aber dies ist noch nicht ganz mein letzter Beitrag zum Festival, weil zwei oder drei Filme noch ungesehen auf Pressescreenern und ausländischen DVDs bei mir bereit liegen – da kommt also noch ein achter und letzter Teil. Vorerst gibt es zwei neue Langkritiken, zu Girls Against Boys und zu Comedown.

Außerdem noch gesichtet:

Kurze Anmerkungen und Trailer:

Wie Interviews geführt und dann bearbeitet werden

Drüben im Medienspiegel (via) wird gerade eine Diskussion dazu geführt, wie Interviews bzw. Gesprächsrunden mit Promis (in dem konkreten Fall ein Gespräch mit Usain Bolt) zustandekommen, geführt werden und schließlich erscheinen. Meiner Meinung nach schießt Martin Hitz dabei etwas übers Ziel hinaus, wenn man sich die Antwort einer Interviewers in den Kommentaren ansieht.

Wie sieht es denn aber in der Filmbranche aus, in welchen Gesprächssituationen fand ich mich bisher wieder?

Interviews sind immer auf irgendeine Weise Teil des PR-Zirkusses, und in diesem Zirkus sind Vieraugengespräche mit ein wenig Zeit eher selten; ich hatte zum Beispiel mal das Vergnügen, mich ausführlich mit Vincenzo Natali über seinen Film Splice unterhalten zu können (hier auch zum Anhören) – das waren über zwanzig Minuten in konzentrierter Zweisamkeit, und das Gespräch hatte Zeit und Raum sich zu entwickeln. Und für wenige Interviews hat man so ausführlich wie für jenes, das zwei Kollegen und ich in Sitges für die Deadline mit Hauptdarstellerin und Crew von The Woman (meine Kritik) führen konnten – über eine Stunde ging das, schlichtweg großartig.

Aber alle diese ausführlichen Interviews fanden im Rahmen von Festivals statt, auf denen immer wieder Möglichkeiten auftauchen, die sonst nicht bestehen. Denn wesentlich üblicher, gerade fürs Mainstreamkino, ist die „Junket„-Situation, in denen das Interview, das man selbst führt, Teil einer PR-Tour ist und Regisseur_in, Hauptdarsteller_in oder wer auch immer zu Gesprächen bereitsteht von einem Interview zum anderen weitergereicht werden, denn pro Stadt bzw. Land steht gerade mal ein Tag für solche Termine zur Verfügung.

Macht man das mit Video (sowas hier zum Beispiel), bekommt man einen Fünf-, vielleicht Siebenminutenslot – das wird strikt durchgehalten und durchgesetzt, der Tag ist klar getaktet und die Kolleg_innen warten -, und für Print oder renommiertes Online darf man sich fünfzehn bis zwanzig Minuten mit drei bis sieben anderen Journalist_innen an einen Tisch setzen und Fragen stellen.

Da kann es dann kollegial zugehen, man läßt sich gegenseitig das Wort und rundum werden interessante Fragen gestellt (so war es etwa erst Anfang der Woche bei den Tischgesprächen zu Die Wand), oder es wird ein Event voller Schnappatmung. Dann hecheln nämlich alle nach einer Pause im Gespräch, um schnell eine der Fragen loszuwerden, die sie auf ihrem Zettel stehen haben; und wenn man Glück hat, die Gruppe nicht zu groß ist und der Gesprächspartner nicht zu ausschweifend antwortet (obwohl das manchmal die interessantesten Anekdoten und Informationen abwirft), dann bekommt man sogar ein, zwei, ganz selten drei Fragen gestellt.

Aus den nur eigenen Fragen und den Antworten dazu wird natürlich so kein Interview, so wenig wie sich in den sieben Videominuten nur selten ein wirkliches Gespräch ergeben kann. Und deshalb ist es üblich, dass man eben nicht nur das selbst erfragte Material verwendet, sondern das ganze Roundtable-Gespräch zur Grundlage für das Interview nimmt. Das finde ich insbesondere auch dann in Ordnung, wenn die Kolleg_innen am Tisch im Grunde ähnliche Fragen hatten, wie man sie selbst sich auch noch notiert hatte, nicht unbedingt als die drängendsten (die stellt man möglichst selbst), aber furchtbar waren sie auch nicht.

Eine Auswahl treffe ich dennoch. Bei einem Round-Table-Gespräch vor einiger Zeit fragte etwa als allererstes ein Kollege die Schauspielerin, sie werde ja im kommenden Jahr vierzig, ob sie das denn körperlich schon merke? Jetzt mal ganz davon abgesehen, dass man so kein Interview eröffnet, dass die Frage mit ihrer Arbeit als Schauspielerin nichts zu tun hat und dass man das, schlußendlich (bitte mal den Knigge lesen) höflicherweise eine Dame nicht fragt, die zudem mindestens zehn Jahre jünger aussieht als ihre Geburtsurkunde ausweist – so eine Frage kommt mir nicht in Schriftform.

Das Material, das nach Streichung solcher Fragen noch übrig bleibt, wird natürlich noch bearbeitet – die „Ähs“ und Dopplungen im Satz, die Ellipsen und Verhaspler werden natürlich bereinigt, aber gerade für Print können die Änderungen auch etwas ausführlicher sein – wenn der Platz begrenzt ist, wird gekürzt und auch mal der Gesprächsverlauf etwas umstrukturiert, um ein Thema konzentriert zu fassen, das an unterschiedlichen Stellen des Gesprächs auftauchte.

Wird damit etwas vorgetäuscht, was nicht stattgefunden hat? Muss man die Situation in jedem Einzelfall aufklären?

Es ist ja völlig absurd, ein Interview immer präzise so im Text abbilden zu wollen, wie es stattgefunden hat, eine Bearbeitung findet immer statt. Wie weit also haben die Journalist_innen, die das Gespräch führten, das Vertrauen ihres Publikums? Und wie ausführlich sollte darüber informiert werden, welche Gesprächssituation dem Text zugrunde liegt?