NB: Ja, dieser Beitrag ist auch für ein Gewinnspiel geschrieben worden. Aber mehr Werbung mache ich dafür und für deren Betreiber nicht. Teilnahme für andere Blogs ist offen, ich bekomme – full disclosure – allein für die Veröffentlichung dieser Liste hier angeblich einen 15 Euro-Warengutschein.
Ob ich mich spätnachts am 7. März noch vor den Livestream werfen werde, weiß ich jetzt noch nicht, bis zum Schluß durchgehalten habe ich das Theater eh noch nie, aber am nächsten Morgen sind wir ja eh alle schlauer: Irgendwelche Filme werden in einer Woche Oscars gewinnen, und natürlich wird Avatar Preise einheimsen, allein schon weil wegen: Geld.
Aber hier werde ich einmal kurz vorschlagen, welche Filme meiner Meinung nach gewinnen könnten oder sollten, ohne daß ich das näher begründen könnte; Thorsten hat das für die Kategorie „Best Picture“ sehr ausführlich und lesenswert gemacht, und Roger Eberts Prognose werde ich in den Kategorien, die ich hier mal rate, in den meisten Fällen zustimmen.
Also los:
- Bester Film: The Hurt Locker
- Bester Hauptdarsteller: Jeff Bridges in Crazy Heart
- Beste Hauptdarstellerin: Sandra Bullock in The Blind Side
- Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz in Inglourious Basterds („Oder der Himmel stürzt ein.“)
- Beste Nebendarstellerin: Mo’Nique in Precious: Based on the Novel ‚Push‘ by Sapphire
- Bester animierter Spielfilm: Up
- Beste Regie: The Hurt Locker – Kathryn Bigelow
- Bestes adaptiertes Drehbuch: Precious: Based on the Novel ‚Push‘ by Sapphire – Geoffrey Fletcher
- Bestes Originaldrehbuch: Inglourious Basterds – Quentin Tarantino
- Beste Kamera: Inglourious Basterds – Robert Richardson
- Bester Dokumentarfilm: The Cove
- Bester fremdsprachiger Film: Das weiße Band
- Bester Tonschnitt: Avatar
- Beste visuelle Effekte: Avatar
Und ab Ergebnisverkündigung dürft Ihr Euch dann hier in den Kommentaren ggf. über mich lustig machen.
Das ist ein hübscher kleiner Thriller, fast ein Kammerspiel auch in seiner räumlichen Beschränkung: ein Loft, ganz oben in einem schicken neuen Haus, vom Architekten des Gebäudes für sich selbst und vier seiner Freunde eingerichtet. Hier spielt sich das Geschehen hauptsächlich ab, und hier hat auch der Mord stattgefunden, der uns kurz nach Beginn präsentiert wird: Eine Frauenleiche, mit einer Hand am Bettgestell festgekettet, liegt da, Blut durchtränkt das Laken und irgendwo liegt auch noch ein Messer herum.
Das Festival ist gestern abend zu Ende gegangen, ich habe mich schon am Nachmittag in einen Bus geschwungen, um heute morgen wieder vom Kind geweckt werden zu können. Den Schnee habe ich, scheint’s, mitgenommen, draußen ist gerade Landunterweiß.